Costalpino: Wochenmarkt und Geschichte von San Galganello
Unterkünfte in Costalpino
Costalpino verbindet einen Wochenmarkt mit einer dichten mittelalterlichen Überlieferung. Jeden Donnerstag findet in Costalpino ein Wochenmarkt statt, und zwar auf dem Parkplatz an der S.S. 73 Ponente. Für die Wochenplanung ist der Donnerstag damit der feste Markttag; zugleich steht der Markt an einem konkreten Ort innerhalb von Costalpino. Wer den Markt einplant, hat mit Donnerstag und der S.S. 73 Ponente zugleich einen Termin und einen Ortsbezug.
Ortskern und Spuren der Geschichte
Der mittelalterliche Ortskern von Costalpino war historisch mit dem mittelalterlichen Kloster San Galganello verbunden. Im historischen Ortskern befindet sich ein in den Tuffstein geschlagener Raum, der ursprünglich ein Grab gewesen sein könnte. Die mögliche ursprüngliche Funktion des Raums bleibt offen. Gerade diese Verbindung aus Ortskern, Klostergeschichte und offen gebliebener Deutung macht die Ortsgeschichte für Besucher interessant, die Geschichte nicht nur über große Bauwerke, sondern auch über einzelne Spuren erschließen möchten.
Eine historische Straße verband den mittelalterlichen Ortskern von Costalpino mit dem mittelalterlichen Kloster San Galganello. Außerdem führte historisch eine Straße über den Bach Sorra nach Sant’Andrea a Montecchio. Die beiden Wegverläufe beziehen damit sowohl San Galganello als auch den Bach Sorra und Sant’Andrea a Montecchio ein.
San Galganello im historischen Zusammenhang
Im Gebiet von Costalpino bestand die ehemalige Pfarrkirche Santa Margherita bereits seit dem 12. Jahrhundert. Bei Costalpino bestand seit 1276 ein Hospiz für Pilger und Reisende, das später die Bezeichnung San Galganello trug. Santa Margherita gehört damit zu einer früheren historischen Phase als das Hospiz. 1292 vermachte Enrico Giliotti Incontri das Hospiz San Galganello den Zisterziensermönchen von San Galgano. Das Vermächtnis enthielt eine konkrete bauliche und religiöse Verpflichtung: Die Mönche sollten ein angrenzendes Oratorium errichten und dort Gottesdienste abhalten. Bis 1319 hatten die Mönche von San Galgano bei San Galganello bereits eine Kirche und einen palastartigen Bau mit dem Erscheinungsbild eines kleinen Klosters errichtet. Seit dieser Zeit trug der Komplex allgemein die Bezeichnung San Galganello.
Mobilität und Interessen verbinden
Zur praktischen Orientierung gehört die Buslinie 140 von Autolinee Toscane: Sie verkehrt auf der Strecke Siena–Costafabbri–Costalpino–Toiano–Tegoia. In dieser Reihenfolge liegt Costalpino zwischen Costafabbri und Toiano; Siena und Tegoia stehen an den beiden äußeren Punkten der Strecke. Für eine individuelle Italienreise verbindet die Linie Costalpino somit mit mehreren Orten auf derselben Route.
Auch die Provinzroute Mediofondo Strade Bianche führt über die SP73 Bis bei Località Costalpino. Der Straßenbezug der Route liegt dabei ausdrücklich bei Località Costalpino.
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