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Castelluccio: Burg, Geschichte und Landschaft

Unterkünfte in Castelluccio

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Castelluccio ist eine mittelalterliche Burg und Teil des Landguts La Foce. Der Ort liegt an der Straße, die das Val di Chiana mit dem Val d’Orcia verbindet. Die Burg befindet sich auf einer Anhöhe zwischen den Bächen Miglia und Astrone, die in den Orcia münden. Für eine individuelle Fahrt durch diesen Landschaftsraum bleibt die Verbindung zwischen den beiden Tälern der konkrete geografische Bezug; die Anhöhe zwischen Miglia und Astrone beschreibt die Lage der Burg näher. Für Castelluccio trennt die Reiseplanung daher zwischen der Straße Val di Chiana–Val d’Orcia und der Burganhöhe zwischen Miglia und Astrone.

File:Bronzetti votivi da castelluccio di pienza, 650-100 ac ca. 01.jpg File:Bronzetti votivi da castelluccio di pienza, 650-100 ac ca. 01.jpg Foto: Sailko via Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Historische Wege und religiöse Bezüge

Castelluccio gilt als alter Rastpunkt an der Via Francigena. Der Rastpunkt an diesem historischen Weg verknüpft Castelluccio mit religiöser Reisegeschichte. Anfang des 15. Jahrhunderts predigte San Bernardino da Siena in Castelluccio. Castelluccio di Pienza ist außerdem einer der Veranstaltungsorte des Festivals Incontri in Terra di Siena. Der historische Weg, die Predigt und das Festival bilden dabei unterschiedliche zeitliche und kulturelle Bezüge innerhalb der Ortsgeschichte.

Burganlage, Grancia und Wehrreste

Ein Teil von Castelluccio wurde 1390 in eine befestigte Grancia umgewandelt. Eine Grancia war ein befestigter Landwirtschaftshof, der der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung und zugleich der Kontrolle des Gebiets diente. Diese Funktion blieb bis 1787 bestehen. Die Bezeichnung Grancia verweist damit auf die Verbindung von befestigtem Hof, Landwirtschaft und Gebietskontrolle. Die Burganlage weist zwei runde Ecktürme und Reste der alten Wehrmauern auf. Für Kulturinteressierte stehen an der Burganlage die Grancia, die beiden runden Ecktürme und die Reste der alten Wehrmauern als konkrete historische Bezugspunkte.

Kirche und archäologische Spuren

Innerhalb der Burg von Castelluccio wurde 1783 die Kirche Santi Bernardino e Andrea Apostolo errichtet. Die Kirche steht damit innerhalb derselben Burganlage wie die Wehrreste und die frühere Grancia. Systematischere Ausgrabungen, die auf Initiative von Leone Mieli durchgeführt wurden, führten in Castelluccio zur Entdeckung mehrerer Gräber. Die Ausgrabungen auf Initiative von Leone Mieli ergänzen den religiösen Bau um archäologische Spuren.

Kulturziele in der Umgebung

Zur Umgebung von Castelluccio gehören mehrere Ziele mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Das Museo della Tortura di Montepulciano ist ein Museum in der Umgebung von Castelluccio. Das Parco Archeologico Naturalistico Di Belvedere ist eine antike Stätte in derselben Umgebung. La Scala ist eine historische Stätte in der Umgebung von Castelluccio. Der Palazzo Piccolomini ist ein Palast in der Umgebung von Castelluccio. Für Kulturinteressierte liegen damit neben der Burg auch ein Museum, eine antike Stätte, eine historische Stätte und ein Palast im räumlichen Umfeld.

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Landschaft und räumliche Bezüge

Auch die Landschaft bietet klar unterscheidbare Bezugspunkte. Die Grotte paleolitiche di Belverde ist eine Höhle in der Umgebung von Castelluccio. Der Monte Cetona, der Monte Calcinaio und der Monte Nebbiali sind dort als Berge einzuordnen. Die Höhle und die drei Berge liegen in der Umgebung von Castelluccio, während die Burg auf der Anhöhe zwischen Miglia und Astrone liegt. Für die räumliche Planung ist diese Unterscheidung zwischen der Burganhöhe und den Landschaftszielen der Umgebung hilfreich. Die Berge und die Höhle erweitern den geografischen Bezug über die Burganlage hinaus.

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