Gioviano: Aussicht, Rughe und historische Kirchen

Gioviano zwischen Aussicht und Ortsgeschichte

Der Aussichtspunkt Prata bietet einen Panoramablick über das Serchio-Tal. Der Antro della Paura bei Gioviano ist eine in Kalkstein ausgebildete Höhle in Form eines etwa 30 Meter langen Gangs, der sich zum Ende hin verengt. Der Aussichtspunkt Prata und der Antro della Paura setzen dabei zwei unterschiedliche Schwerpunkte für einen Besuch in Gioviano.

Rughe, Castello und Pfarrkirche

Die engen, kurvenreichen Gassen Giovianos heissen Rughe und führen bergauf zum Castello. Vom Castello di Gioviano sind heute nur einige Mauerfragmente erhalten. Auf dem Gelände des früheren Castello di Gioviano steht heute die Pfarrkirche. Der Anstieg über die Rughe führt somit zu den Castello-Resten und zum Kirchenstandort auf dem früheren Gelände.

Kirchen mit mehreren Zeitschichten

Die Chiesa di Santa Maria Assunta wurde in mehreren Epochen erweitert und umgebaut, zuletzt 1920 nach dem Erdbeben. Sie besitzt Fresken von Pellegrino Lamberti sowie eine Orgel aus dem 17. Jahrhundert von Crudeli, die kürzlich restauriert wurde. Die Chiesa di Santa Maria Assunta vereint Umbauten aus mehreren Epochen mit Fresken von Pellegrino Lamberti und der restaurierten Orgel von Crudeli.

Oratorio di San Bartolomeo und Oratorio di San Rocco

Das Oratorio di San Bartolomeo wurde in der Ortschaft Sartana vor dem Jahr 1000 gegründet. Von Gioviano aus erreicht man das Oratorio di San Bartolomeo über einen kurzen Spaziergang. In Gioviano befindet sich ausserdem das Oratorio di San Rocco aus dem 16. Jahrhundert. Das Oratorio di San Bartolomeo in Sartana steht dabei einem Oratorio aus dem 16. Jahrhundert in Gioviano gegenüber. Der kurze Spaziergang nach Sartana ergänzt die Stationen in Gioviano um einen eigenständigen Weg zu einem Oratorio, dessen Gründung vor dem Jahr 1000 liegt, und führt damit über eine zweite Ortslage. Wenn Sie bei einer Italienreise Sakralbauten vergleichen möchten, stehen in Sartana und Gioviano zwei Oratorien aus weit auseinanderliegenden Jahrhunderten.

Pietro Barsanti und die historischen Bezüge

Pietro Barsanti wurde am 30. Juli 1849 in Gioviano geboren. Die sterblichen Überreste des Korporals wurden am 2. Juni 2003 in einer feierlichen Zeremonie nach Gioviano überführt. Barsanti war Mazzinianer und Freimaurer und wurde 1870 am Castello Sforzesco in Mailand erschossen, nachdem er in einen Aufstandsversuch verwickelt gewesen war. Barsantis Biografie reicht von seiner Geburt in Gioviano bis zu seiner Erschiessung am Castello Sforzesco in Mailand.

Via Clodia und individuelle Planung

Im Gebiet von Borgo a Mozzano ist Gioviano mit Punkt 17 der Via Clodia verbunden. Bei der Entscheidung für ein Hotel in Gioviano können Sie Ihren Aufenthalt inhaltlich auf Ortsgeschichte, Sakralbauten, Landschaftsblick und die Gassen des Ortes ausrichten.

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