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Montorgiali: Mittelalterliches Dorf an der Via Clodia

Unterkünfte in Montorgiali

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Montorgiali ist ein mittelalterliches Dorf auf einem steil zum Fosso Inferno abfallenden Geländerücken. Wer bei einer Italienreise Geschichte und Bewegung miteinander verbinden möchte, findet hier unterschiedliche Anknüpfungspunkte für die eigene Tagesplanung.

Historisches Montorgiali und sein Castello

Das Castello di Montorgiali wurde im 12. Jahrhundert errichtet. Die mittelalterliche Burg steht auf einem Hügel über dem Ort und besteht aus mehreren aneinandergebauten Gebäudekörpern. Dadurch begegnen Ihnen an diesem Bauwerk nicht nur die zeitliche Tiefe seiner Entstehung, sondern auch eine aus mehreren Teilen zusammengesetzte bauliche Struktur. Das Castello gehört damit zu den prägenden historischen Motiven, an denen sich der Charakter Montorgialis besonders anschaulich erschließt.

Kirchen zwischen Mittelalter und Barock

Die Chiesa di San Biagio wurde im Mittelalter erbaut und in der Barockzeit umgestaltet. Im Inneren besitzt sie Stuckarbeiten an fünf Altären. Ein Weihwasserbecken wird dem 13. Jahrhundert zugeschrieben. Die Kirche verbindet damit verschiedene historische Ebenen: mittelalterliche Ursprünge, eine spätere barocke Veränderung und ein einzelnes Ausstattungsstück, das dem 13. Jahrhundert zugeschrieben wird.

San Giorgio und die Cavalcata

Die Chiesa di San Giorgio liegt etwa 1 km von Montorgiali entfernt an der Straße nach Polveraia. Ebenfalls außerhalb von Montorgiali an dieser Straße befindet sich das Santuario di San Giorgio. Es war ursprünglich eine ländliche Pfarrkirche, wurde zunächst in ein Eremitorium und anschließend in ein Heiligtum umgewandelt. Ein Eremitorium bezeichnet dabei einen Ort des zurückgezogenen religiösen Lebens.

Das Santuario di San Giorgio ist jedes Jahr am 23. April der Zielpunkt der Cavalcata di San Giorgio. An dieser nehmen Einwohner von Montorgiali und benachbarten Orten teil. Der feste Termin und die Beteiligung aus Montorgiali sowie den umliegenden Orten verleihen dem Heiligtum eine besondere Verbindung zum örtlichen und regionalen Kulturleben.

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Auf der Via Clodia unterwegs

Die mittelalterliche, einbogige Ponte del Diavolo liegt an der Via Clodia. Eine Fahrradtour durch die Hügel von Grosseto führt über Montorgiali und weiter zur Ponte del Diavolo an dieser historischen Verbindung. Für eine Erkundung zu Fuß gibt es außerdem einen ausgeschilderten Fußweg der Via Clodia, der abwärts zur Ponte del Diavolo führt. Rad- und Wandertouren greifen damit dieselben historischen Bezugspunkte auf, verlaufen jedoch in unterschiedlichen Bewegungsformen durch die Landschaft.

Orientierung rund um Montorgiali

Der Bivio di Montorgiali liegt weniger als 2 km von Montorgiali entfernt an der SP 159 Scansanese. Zusammen mit der Straße nach Polveraia und der Via Clodia ergeben sich damit mehrere Orientierungspunkte für die Planung von Ausflügen rund um das Dorf.

Weitere Orte zur Erkundung

Castell'azzara, Civitella-Paganico, Castel Del Piano, Gavorrano, Montevitozzo, Capalbio, Manciano, Seggiano

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Grosseto.

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