Massa Marittima entdecken: Kunst, Bergbau und Olivenöl
Unterkünfte in Massa Marittima
In Massa Marittima treffen Kunstgeschichte, Archäologie, mittelalterliche Architektur und die Spuren des Bergbaus aufeinander.
File:Cattedrale di San Cerbone,Massa Marittima, Italy.jpg
Foto: g.sighele via Wikimedia Commons, CC BY 2.0
Kunst und Archäologie in Massa Marittima
Das Museo di San Pietro all’Orto zeichnet die Kunstgeschichte von Massa Marittima vom 12. Jahrhundert bis ins 15. und 16. Jahrhundert nach. Der Besuchsweg des San Pietro all’Orto Museum führt durch fünf Säle. Zu sehen sind unter anderem die Maestà von Ambrogio Lorenzetti, originale Skulpturen der Domfassade und die geheimnisvollen schwarzen Reliefs.
Der Museumskomplex Complesso Museale di San Pietro all’Orto befindet sich im ehemaligen Kloster San Pietro all’Orto in Cittanuova. Das frühere Kloster bildet damit den baulichen Rahmen für diesen Museumskomplex, dessen Name eng mit San Pietro all’Orto verbunden ist.
Das Museo Archeologico „Giovannangelo Camporeale“ zeichnet die Besiedlungsgeschichte des Gebiets von Massa Marittima vom unteren Paläolithikum bis zur etruskischen Zeit nach. Einen weiteren zeitlichen Bezugspunkt bildet die Cattedrale di San Cerbone: Sie wurde ab dem 11. Jahrhundert errichtet und ist ein bemerkenswertes Beispiel romanisch-gotischer Architektur.
Die Torre del Candeliere wurde 1228 von der Freien Kommune Massa Marittimas als Wachturm errichtet. Zusammen mit der Kathedrale und den Museen zeigt sie, wie unterschiedliche Epochen und Funktionen in der Geschichte Massa Marittimas nebeneinanderstehen.
Zum archäologischen Schwerpunkt gehört außerdem der Parco Archeologico dell’Accesa. Er liegt im Gemeindegebiet von Massa Marittima etwa 7 km von der Stadt entfernt. Die archäologischen Siedlungsbereiche A und C sind derzeit für Besichtigungen zugänglich und ausgestattet.
Bergbaugeschichte und regionale Produkte
Das Museo della Miniera – Subterraneo ist wie ein echtes Bergwerk mit drei auf einer Ebene angeordneten Stollen und einer Gesamtlänge von etwa 700 Metern gestaltet. Bei einem Besuch werden Techniken der Mineralgewinnung, der Ausbau und die Sicherung der Stollen, Mineralien sowie Werkzeuge und Geräte der Bergleute gezeigt.
Für die Tagesplanung lassen sich die etwa 7 km zwischen Massa Marittima und dem Parco Archeologico dell’Accesa sowie die etwa 700 Meter Gesamtlänge des Museo della Miniera berücksichtigen.
Auch das Antico Frantoio führt zu einem wichtigen Teil der lokalen Produktgeschichte. Die vollständige Anlage zur Olivenverarbeitung veranschaulicht sowohl die Nutzung tierischer als auch menschlicher Antriebskraft. Für Besichtigungen ist das Antico Frantoio ausschließlich im Rahmen vorab gebuchter Führungen vorgesehen.
Olivenöl gilt in Massa Marittima als herausragendes typisches Produkt; zahlreiche Angebote ermöglichen Olivenölverkostungen. Im Gebiet von Massa Marittima können Sie außerdem viele Weinkellereien, Vinotheken und andere Einrichtungen besuchen, die Weinverkostungen oder Direktverkauf anbieten. So lässt sich der kulturelle Besuch um einen kulinarischen Schwerpunkt ergänzen.
Für eine weitere Orientierung können Sie außerdem Prata, Tatti und Cura Nuova aufrufen.
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