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Frassine: Wallfahrt, Kunst und Geschichte

Unterkünfte in Frassine

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Frassine verbindet eine vielschichtige Siedlungsgeschichte mit religiöser Überlieferung und konkreten historischen Spuren. Das Santuario della Madonna del Frassine ist weiterhin Ziel von Wallfahrten, insbesondere am 25. April, dem Fest der Madonna del Frassine. Zwischen Ortsgeschichte, Kunst und religiöser Praxis entstehen damit mehrere Anknüpfungspunkte für Reisende, die Italien jenseits reiner Ortsnamen verstehen möchten. Wenn Sie eine Unterkunft für Ihre Italienreise auswählen, können die religiösen und historischen Schwerpunkte von Frassine dabei als persönlicher Maßstab dienen.

File:Santuario della Madonna del Frassine (Monterotondo Marittimo), San Carlo Borromeo davanti al Crocifisso.jpg File:Santuario della Madonna del Frassine (Monterotondo Marittimo), San Carlo Borromeo davanti al Crocifisso.jpg Foto: Mongolo1984 via Source, CC BY-SA 4.0

Wallfahrt und sakrale Kunst

Das Santuario Nostra Signora del Frassine ist täglich von 9:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. Neben dem Santuario della Madonna del Frassine befindet sich die Casa del Pellegrino, ein tagsüber selbstverwaltet genutztes Empfangsgebäude mit Küche und Speisesaal.

Im Santuario della Madonna del Frassine befindet sich außerdem eine Holzstatue der „Vergine col Bambino“. Sie wird einem bis heute unbekannten Künstler der pisanischen Schule des 14. Jahrhunderts zugeschrieben. Die Zuschreibung verbindet das Werk mit der pisanischen Kunst des 14. Jahrhunderts, ohne einen Künstlernamen zu nennen. Für Sie entsteht damit ein besonderer kulturhistorischer Bezug zwischen religiösem Ort, mittelalterlicher Skulptur und offener Urheberschaft.

Geschichte von Gualdo del Re bis Frassine

Frassine entstand im 6. Jahrhundert unter dem Namen Gualdo del Re als langobardische Siedlung. Um das Jahr 1000 erscheint erstmals der Name Frassine. Das Santuario della Madonna del Frassine wurde auf den Ruinen der früheren Kirche Santa Maria in Frassineto errichtet; die frühere Kirche ist bereits für das 14. und 15. Jahrhundert nachweisbar. Für Ihre Reiseplanung eröffnet diese Abfolge mehrere zeitlich unterscheidbare Zugänge zur Geschichte des Ortes.

In Frassine befindet sich das Partisanenmahnmal „Cippo ai caduti di Frassine“. Außerdem war in Frassine etwa von 1500 bis 1600 ein Schwefelsteinbruch in Betrieb. Diese beiden Spuren ergänzen die sakrale Geschichte um politische Erinnerung und eine frühere Nutzung des Ortes. Für kulturhistorisch interessierte Reisende entsteht so ein Bild, in dem religiöse, soziale und wirtschaftliche Vergangenheit nebeneinanderstehen.

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Bagni del Re und Landschaftsbezug

Die Bagni del Re liegen in der näheren Umgebung von Frassine, auf der Ebene zwischen dem Fluss Cornia und dem Hügel von Frassine, entlang des Fosso Malguado. Zu dem Gelände mit drei Gebäuden gehörten Thermalquellen. Die räumliche Einordnung verbindet die Geschichte der Bagni del Re mit einem Landschaftsraum aus Ebene, Fluss, Hügel und Wasserlauf.

Das Museo dei miracoli

In demselben Gebiet befindet sich ein kleines „Museo dei miracoli“ mit zahlreichen bemalten Tafeln aus dem 19. Jahrhundert. Die Tafeln setzen einen weiteren kulturellen Akzent innerhalb des religiös-historischen Umfelds. Wenn Sie Sakralkunst, Ortsgeschichte und Landschaftsspuren miteinander verbinden möchten, finden Sie in Frassine mehrere eigenständige Themen für eine bewusst zusammengestellte Reiseplanung.

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Weitere Ziele zur Orientierung

Für die weitere Orientierung können Sie auch Sabatina, Le Rocchette, Castiglione Della Pescaia, Salaiola, Borgo Carige, Monte Argentario, La Dispensa und Castel Del Piano ansehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Grosseto.