Segalari im Terzolle-Tal: Natur und Geschichte
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Foto: Massimilianogalardi via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Segalari im Terzolle-Tal
Segalari gehört zum Gebiet des Terzolle-Tals, das überwiegend von natürlicher Landschaft geprägt ist. Zum Tal gehören Wälder, Wiesen und Olivenhaine. Für Sie verbindet sich hier ein ländlicher Landschaftsraum mit einem historisch gewachsenen Ortsbild – eine Kombination, die bei der Auswahl eines Italienreiseziels eine klare Orientierung geben kann.
Segalari gilt als Ansammlung alter Häuser, die fast einem kleinen Dorf entspricht. Dadurch steht nicht nur ein einzelnes Gebäude im Mittelpunkt, sondern ein zusammenhängendes Ortsbild. Wenn Sie kleinere Orte mit erkennbarer Bau- und Landschaftsgeschichte vergleichen, bietet Segalari dafür einen klaren Schwerpunkt.
Häuser, Villa und Denkmäler
Zum früheren Komplex von Segalari gehörten ein Haus, ein Turm, ein Taubenschlag, zwei Arbeiterhäuser und eine Umfassungsmauer. Hinzu kamen die Güter von Tommaso Corbinelli. Der Komplex umfasste damit unterschiedliche bauliche und wirtschaftliche Bestandteile.
Das frühere Herrenhaus wandelte die Familie Ricci später in eine Villa um. Zusammen mit dem alten Ortsbild gehört diese Veränderung zu den konkreten Spuren, an denen sich die Entwicklung Segalaris betrachten lässt. Das Gebiet des Terzolle, zu dem Cercina, Segalari, Belvedere und Poggiolo gehören, ist als Bereich historisch-landwirtschaftlicher Denkmäler ausgewiesen.
Zugleich gehört das Gebiet des Terzolle mit Segalari zu den ausgewiesenen landschaftlich geschützten Gütern. Für kultur- und landschaftsinteressierte Besucher liegen damit zwei Perspektiven nebeneinander: die Geschichte von Häusern und Gut sowie die natürliche Prägung des Tals.
Wege im näheren Umfeld
Der „Percorso collegato breve – Itinerario rosso“ führt nach Segalari. Eine weitere Route im näheren Umfeld führt von Cercina nach Montorsoli und durchquert dabei die Täler und Wasserläufe des Terzolle und des Terzollina. Diese unterschiedlichen Bezüge helfen Ihnen, bei der Reiseplanung zwischen einer Verbindung mit Ziel Segalari und einer Route durch die Fluss- und Talräume zu unterscheiden.
Im Zusammenhang mit dieser Route liegt die sogenannte Ponte Romano, eine etwa acht Meter lange Brücke, die das Überqueren des Terzolle ermöglicht. Die Brücke stellt damit eine konkrete Verbindung über den Wasserlauf dar.
Mühlen und alte Verbindungen
In der sogenannten Zone „Molino del Bosi oder di Segalari“ gibt es eine gewisse Konzentration von Mühlen. Viele dieser Mühlen stammen aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, einige waren bis ins 20. Jahrhundert in Betrieb. Die Mühlen ergänzen das Bild Segalaris um eine Nutzungsgeschichte, die weit über einzelne Gebäude hinausreicht.
Die betreffende Straße trug früher den Namen Via di Segalari; sie entsprach einer alten Straße zwischen der Ortschaft „Il Prato“ und Pieve. Historisch wurden die Straßen von Segalari für Verbindungen auf der rechten Seite des Terzolle-Tals genutzt. Für die Wahl eines Hotels auf Ihrer Reise nach Segalari können Sie daher abwägen, ob für Sie das alte Ortsbild, die Landschaft des Tals oder die Wege- und Mühlengeschichte im Vordergrund steht. Segalari führt diese Themen in einem kleinen, klar geprägten Ort zusammen.
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