Leccio: Baugeschichte, Penco und Wege am Torrente Marnia

File:Castello di Sammezzano in settembre 2023 - Leccio Reggello.jpg File:Castello di Sammezzano in settembre 2023 - Leccio Reggello.jpg Foto: Anna.Massini via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Leccio zwischen Baugeschichte und Wegerlebnis

Leccio lässt sich über Baugeschichte, die Geschichte von Penco und einen öffentlichen Weg entlang des Torrente Marnia erschließen. Das Castello di Sammezzano, San Salvatore a Leccio und der Itinerario R21 eröffnen unterschiedliche Zugänge zum Ort. Für Sie lässt sich der Aufenthalt dadurch zwischen kulturgeschichtlicher Betrachtung und einer eigenständigen Wegerfahrung planen.

Castello di Sammezzano und San Salvatore

Das Castello di Sammezzano wurde im 19. Jahrhundert von Ferdinando erbaut. Diese Datierung setzt einen historischen Bezugspunkt für Ihre Beschäftigung mit Leccio und seiner Baugeschichte.

Die Kirche San Salvatore a Leccio war in das auf den Balze errichtete Castello di Leccio integriert. Nach dem Einsturz der alten Kirche im Castello wurde San Salvatore a Leccio von Pietro Leopoldo in Auftrag gegeben. Das bemalte Kreuz von San Salvatore a Leccio wurde restauriert. Die Baugeschichte reicht damit von der früheren Burganlage bis zu einem restaurierten bemalten Kreuz.

Penco: von der Terrakottafigur zur Bronzestatue

Penco war eine Terrakottastatue aus den ersten Jahren des 19. Jahrhunderts und stellte einen napoleonischen Soldaten dar. Aufgestellt war sie auf dem Gut La Loggia in Leccio. 2023 wurde im Garten der Piazza Manin in Leccio eine neue Bronzestatue von Penco aufgestellt, die von einem Bleisoldaten aus der Sammlung Predieri inspiriert ist. Penco gilt heute als Symbol von Leccio.

Weitere kulturelle und landschaftliche Bezüge

Zu den Museen im weiteren regionalen Umfeld von Leccio gehören La Fornacella, Casa Masaccio, Museo Horne und Museo Bandini. Damit reicht die kulturelle Orientierung von Leccio bis in das weitere regionale Umfeld. Für kulturell interessierte Reisende entsteht so eine Verbindung zwischen den Themen des Ortes und zusätzlichen Museen in der Region.

Poggio Stefanieri ist ein Berg in der Umgebung von Leccio. Monte Pianellaccio, Il Pratone und Monte Querciabella sind Berge im weiteren regionalen Umfeld von Leccio. Die Bergnamen ergänzen die kulturellen Ziele um eine landschaftliche Perspektive.

Der Itinerario R21

Der Itinerario R21 ist ein 4,6 Kilometer langer öffentlicher Weg mit einer geschätzten Gehzeit von 1 Stunde und 30 Minuten. Dieser Weg führt nach Leccio und verläuft als Spazierweg entlang des Torrente Marnia. Sie können ihn zu Fuß begehen oder mit dem Mountainbike befahren. Sein Verlauf am Wasser setzt einen landschaftlichen Akzent neben den kulturgeschichtlichen Themen.

Bei der Wahl eines Hotels in Leccio können Sie den Charakter Ihres Aufenthalts zunächst über die Interessen bestimmen: Castello di Sammezzano, San Salvatore und Penco stehen für Bau- und Ortsgeschichte; der Itinerario R21 führt Sie entlang des Torrente Marnia nach Leccio. Die Museen und Berge im weiteren Umfeld ergänzen diese beiden Perspektiven.

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