Dicomano zwischen Flusslandschaft und etruskischem Erbe
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Foto: Mongolo1984 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Dicomano verbindet einen markanten Flussraum mit den Landschaften des Mugello und des Val di Sieve. Der Ort liegt an der Stelle, an der der Fluss Comano in den Fluss Sieve mündet. Rund um Dicomano treffen die für das Mugello typischen Berglandschaften auf die für das Val di Sieve typischen Talbereiche. An den Hängen wachsen grüne Buchen-, Eichen- und Kastanienwälder. So begegnen Ihnen hier Natur, regionale Landschaftsformen und kulturhistorische Spuren auf engem thematischem Raum.
Architektur und Archäologie in Dicomano
Ein prägnantes Bauwerk ist das Oratorio di Sant'Onofrio. Es wurde 1796 nach einem Entwurf des Florentiner Architekten Giuseppe Del Rosso errichtet und ist ein Beispiel des italienischen Neoklassizismus. Sein Innenraum besitzt einen zentralen Grundriss und wird von einer Kuppel auf sechzehn Säulen mit korinthischen Kapitellen abgeschlossen. Wer sich für Architektur interessiert, findet an diesem Oratorio daher nicht nur ein historisches Datum, sondern auch klar erkennbare klassizistische Formen.
Das Museo Archeologico comprensoriale beherbergt Funde und Grabungsergebnisse der etruskischen Fundstätten von San Martino a Frascole in Dicomano. Außerdem umfasst es archäologische und historische Zeugnisse aus dem gesamten Mugello, dem Alto Mugello und dem Val di Sieve. Das Museum ist auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich. Wegen Renovierungsarbeiten ist es seit dem 31. März 2026 bis auf Weiteres geschlossen.
Frascole und die etruskischen Spuren
Das archäologische Gebiet von Frascole umfasst die Überreste der kleinen Kirche San Martino, die Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut wurde. Zu den archäologischen Funden gehört eine gut erhaltene Grabstele fiesolanischen Typs aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. Die Ausgrabungen umfassen außerdem die bedeutenden Überreste eines großen etruskischen Gebäudes, das als Heiligtum oder als Verteidigungsanlage identifiziert wird. Das archäologische Gebiet San Martino a Poggio – Frascole ist Teil der archäologischen Route der Toskana.
Wege mit Landschaft und Geschichte
Für die Verbindung von Bewegung und Ortsgeschichte steht der Sentiero Piandrati - Il Lago - Anello E. Er bietet Panoramablicke sowie Beispiele mittelalterlicher und Renaissance-Architektur. Der Weg beginnt an der Piazza della Repubblica und führt bis zum A. Bartolozzi-Rad- und Fußweg. Damit verbindet sein Verlauf einen konkreten Ausgangspunkt im Ort mit landschaftlichen Ausblicken und baulichen Zeugnissen verschiedener Epochen.
Zu den Trekkingrouten der Gemeinde Dicomano gehört außerdem der Sentiero degli Etruschi - Anello D. Er ist mit der Streckenfolge Pista Ciclabile – Sandetole – Scavi Frascole – La Cella – Ponte Vecchio verbunden. Für Ihre Planung lassen sich damit unterschiedliche Schwerpunkte setzen: Sie können Dicomano über seine Architektur und Archäologie kennenlernen oder die Wege, Panoramablicke, Flusslandschaft und Wälder in den Mittelpunkt stellen. Wenn Sie ein Hotel oder eine andere Unterkunft in Dicomano wählen, ist dieser persönliche Tagesrhythmus eine naheliegende Orientierung, ohne dass sich daraus eine bestimmte Unterkunftslage oder Ausstattung ableiten lässt.
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Wenn Sie anschließend weitere Ziele vergleichen möchten, finden Sie hier Corella, Le Quattro Strade, Massarella, Paterno, San Mauro, San Piero a Sieve, Fontanella sowie Rufina.
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