Ronta entdecken: Wanderwege, Kirchen und lokale Geschichte

File:Italien - Mugello - Fahrt von Borgo San Lorenzo nach Ronta - Sonnenblumen; August 2019.jpg File:Italien - Mugello - Fahrt von Borgo San Lorenzo nach Ronta - Sonnenblumen; August 2019.jpg Foto: Mediatus via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Ronta zwischen Wegen und Geschichte

Ronta bietet für die Reiseplanung mehrere klar unterscheidbare Anknüpfungspunkte: Wege zum Apenninenkamm sowie Wege des SO.F.T.-Systems, Kirchen mit barocker und älterer Geschichte und Hinweise auf die Verarbeitung von Kastanien. So können Sie Natur, Baugeschichte und lokale Esskultur nach Ihren Interessen gewichten.

Wandern am Apenninenkamm und auf dem SO.F.T.-System

Von Ronta führen Wege zum Apenninenkamm. Ebenfalls von Ronta führen Wege des Wandersystems SO.F.T., darunter der Rundweg 17. Für Ihre Tagesplanung können Sie damit zwischen dem Apenninenkamm und dem Rundweg 17 unterscheiden. Die beiden Wegbezüge sprechen Besucher an, die Ronta mit Bewegung in einer größeren Landschaft verbinden möchten.

Vom Pass Colla di Casaglia führen Wege durch Kastanienhaine nach Ronta; diese Wege eignen sich zum Trekking. Der Weg vom Pass verbindet die Kastanienhaine mit Trekking als möglicher Aktivität. Wenn Sie Ihre Reise gern über Wegerlebnisse strukturieren, können Sie diesen Zugang als eigenen Schwerpunkt neben den Wegen zum Apenninenkamm und dem SO.F.T.-System betrachten.

Kirchen und historische Spuren

Zu den Sehenswürdigkeiten von Ronta gehört die Villa Gerini. Die Chiesa di San Michele a Ronta hat einen barocken Grundriss, während die Chiesa Vecchia die ursprüngliche Kirche von Ronta ist. Bei Restaurierungsarbeiten an der Chiesa Vecchia wurden Mauerreste mit etruskischen Merkmalen entdeckt. Damit reichen die kulturellen Anknüpfungspunkte von barocker Architektur bis zu älteren Spuren, ohne dass Sie sich auf ein einziges Kapitel der Ortsgeschichte beschränken müssen.

Das Oratorio della Madonna dei Tre Fiumi

Ein weiterer konkreter Ort ist das Oratorio della Madonna dei Tre Fiumi. Es liegt kurz außerhalb der Ortschaft Ronta. Das Oratorio wurde zu einem Wallfahrtsziel, zu dem Gläubige und Besucher aus dem Mugello und der Romagna kamen. Im Jahr 1633 wurde es um zwei Seitenschiffe, einen Portikus an der Fassade und ein kleines Refektorium erweitert.

Kunst und Baugeschichte in Pulicciano

In der Kirche Santa Maria in Pulicciano befindet sich eine polychrome Terrakottagruppe der Beweinung Christi, die der Werkstatt von Benedetto Buglioni zugeschrieben wird. Die Kirche war einst Teil einer strategischen Festung. Unter dem Kirchplatz von Pulicciano befindet sich außerdem eine römische Zisterne, die durch einen Mauerschlitz sichtbar ist.

Kastanien als Landschaft und Handwerk

In der Antico mulino Margheri werden im September Kastanien gemahlen. Zusammen mit den Wegen vom Pass Colla di Casaglia nach Ronta, die durch Kastanienhaine führen, ergibt sich ein konkreter Bezug zur Kastanie: Sie begegnet Ihnen einmal als Landschaftselement und einmal als verarbeitetes Produkt.

Unterkunft und persönliche Reiseplanung

Ronta hat einen Bahnhof. Bei der Wahl einer Unterkunft in Ronta können Sie dieses Ortsmerkmal neben Ihren Interessen an Wegen, Kirchen, Kunst, Wallfahrtsgeschichte oder Kastanienverarbeitung berücksichtigen. So bleibt die Lageentscheidung an Ihrem persönlichen Reiseplan orientiert: Sie bestimmen selbst, ob der Schwerpunkt auf Bewegung, kulturellen Einzelzielen oder den historischen und kulinarischen Themen der Reise liegen soll.

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