Fasciano: Weinberge, Höhenzüge und toskanische Kultur
Fasciano zwischen Weinbergen und Höhenzügen
Fasciano ist ein kleiner Ort zwischen den Hügeln von Cortona und Montepulciano. In Località Fasciano liegt Cantine Faralli, ein familiengeführtes Weingut. Hier treffen Weinbau und Olivenöl und eine Landschaft, deren Besonderheiten sich an konkreten Orten und Wegen zeigen. Wenn Sie ländliche Landschaften und regionale Produkte miteinander verbinden möchten, finden Sie in Fasciano einen klar umrissenen Schauplatz.
Höhenrücken mit weiten Sichtbezügen
Fasciano ist Teil eines außergewöhnlichen meridionalen Höhenzugsystems, das sich von Poggio über Fasciano bis Gabbiano Vecchio erstreckt. Panoramische Öffnungen und visuelle Bezüge zwischen Talauen und Hügeln prägen dieses System. Das Landschaftssystem Fasciano-Gabbiano Vecchio liegt auf Hügelrücken mit Blick auf das Meliorationsgebiet Chianacce. Die Verbindung von Höhenrücken, Talauen und Hügeln bleibt dabei der leitende Landschaftseindruck von Fasciano.
Ein dichtes Netz aus kommunalen, örtlichen und landwirtschaftlichen Wegen verbindet die Siedlungen auf den Höhenzügen von Fasciano. Dieses Wegenetz bietet bedeutende Sichtöffnungen auf die landschaftsprägenden Elemente sowie auf die Siedlungen von Cortona am Horizont. Höhenrücken, offene Blicke und verstreute Siedlungen bestimmen dadurch das Bild des Ortes.
Weinbau und regionale Spezialitäten
Die Weinberge von Cantine Faralli liegen auf einer Höhe von 250 bis 330 Metern über dem Meeresspiegel und sind nach Norden und Nordwesten ausgerichtet. Die Merlot-Weinberge werden vollständig von Hand gelesen, mit mehr als einem Durchgang pro Weinberg und einer grünen Lese im Juli. Die nördliche und nordwestliche Ausrichtung gehört dabei ebenso zum konkreten Landschaftsbild der Weinberge wie ihre Höhenlage.
Cantine Faralli bietet eine Führung durch die Weinberge und den Keller an, anschließend stehen eine Weinverkostung und lokale kulinarische Spezialitäten auf dem Programm. Außerdem erzeugt das Weingut natives Olivenöl extra durch Kaltpressung von handgepflückten Oliven. Der landwirtschaftliche Charakter zeigt sich damit nicht nur in den Reben, sondern auch in einem weiteren landwirtschaftlichen Produkt. Für Genießer lässt sich Fasciano daher über Wein und Olivenöl zugleich erschließen.
Familiengeschichte und historische Spuren
Die Familie Faralli bewirtschaftete das Gut Poggio Martino Maggiore in Località Fasciano fünf Generationen lang als Pächter und erwarb es in den 1950er-Jahren. Im Jahr 2002 erweiterten Andrea und Juri Faralli den Betrieb durch die Anlage neuer Weinberge und umfangreiche innovative Veränderungen am Keller. Eine weitere historische Spur führt in das Statut von Cortona aus dem Jahr 1325: Dort wurde der Bau von drei neuen Booten für die Häfen von Fasciano, Foiano und Creti beschlossen. Der Erwerb in den 1950er-Jahren und die Erweiterung im Jahr 2002 markieren zwei unterschiedliche Zeitpunkte dieser Entwicklung.
Denkmal und traditionelles Bauernhaus
Die Chiesa di San Biagio ist ein Denkmal in Case Sparse Fasciano, Cortona, Arezzo. In Località Fasciano befindet sich außerdem Podere Biagio, ein traditionelles toskanisches Bauernhaus mit einem großen Panoramagarten und einem privaten Pool.
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