Vervò: Landschaft, Wege und Kultur entdecken
Unterkünfte in Vervò
Vervò zwischen Landschaft und Geschichte
Vervò liegt auf einer grünen Terrasse am Rand des Predaia-Plateaus. In Vervò prägen Wege durch die Landschaft und Kulturspuren rund um San Martino zwei unterschiedliche Seiten des Ortes. Der Sentiero Romano und Sette Fontane verlaufen durch die Landschaft; rund um San Martino liegen archäologische und kirchliche Zeugnisse.
Wandern auf dem Sentiero Romano
Der Sentiero Romano beginnt in Vervò, genauer in der Ortschaft Verginaz, und führt zum Mas del Mont. Von einer Terrasse aus bietet die Strecke einen Blick über das untere Val di Non und die Brenta-Dolomiten. Entlang des Weges befindet sich ein ausgestatteter Park mit Bänken und Feuerstellen. Zum Sentiero Romano gehört außerdem eine kleine tibetische Brücke. Ein Rundweg folgt dem Sentiero Romano und führt zunächst zum Mas dal Mont und anschließend zur Malga di Vervò.
Sette Fontane und Wege durch die Wälder
Die Route Sette Fontane verbindet Vervò und Sfruz auf Forststraßen durch die Fichtenwälder von Tovalin und Somassolo. Eine Abzweigung führt in Richtung Predaia bis zum Refugio Sores; die Strecke ist auch für Mountainbikes geeignet. Sette Fontane beginnt oberhalb von Vervò unterhalb des Sportplatzes auf 960 m Höhe und überquert nach 1,7 km den Rio Sette Fontane über eine Holzbrücke. Die 1,7 Kilometer bis zur Holzbrücke bilden bei Sette Fontane einen konkreten Abschnitt für die Tagesplanung. Ein weiterer Weg verbindet den Ortsteil Vervò mit der gleichnamigen Malga di Vervò.
Praktische Orientierung in Verginaz
In Verginaz gibt es einen ausgestatteten Park mit Bänken und Feuerstellen sowie Panoramablick; dort besteht auch eine Parkmöglichkeit.
Archäologie und Kirche San Martino
Zum archäologischen Bereich San Martino di Vervò gehört die Kapelle der Heiligen Fabian und Sebastian aus dem 15. Jahrhundert. Im selben Bereich entwickelte sich ein der rätischen beziehungsweise Fritzens-Sanzeno-Kultur zugeordnetes Dorf, das von der Mitte des 5. Jahrhunderts bis ins 4. Jahrhundert v. Chr. bestand. Die dortigen Spuren menschlicher Anwesenheit reichen von der Vorgeschichte bis ins frühe Mittelalter. Das Dorf bestand nur in einem engeren Zeitraum als die menschlichen Spuren im archäologischen Bereich von San Martino.
Eine malerische Straße am Rand der Pongaiola-Schlucht führt zur Kirche San Martino. Der Glockenturm trägt ein Andachtsfresko des heiligen Christophorus. Die alte Kirche San Martino wurde seit dem 16. Jahrhundert wiederaufgebaut und weist mehrere historisch-künstlerische Merkmale auf. In Vervò wurden 17 römische Inschriften gefunden. Außerdem gibt es wiederkehrende Fresken mit sakralen Darstellungen, Sonnenuhren und Wappen.
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