Cles: Kultur, Geschichte und Bergwege
Unterkünfte in Cles
Cles zwischen Geschichte und Bergwelt
Cles führt Sie von kulturhistorischen Spuren bis in die Bergwelt des Monte Peller. Castel Cles, der Palazzo Assessorile, sakrale Kunst und archäologische Stätten geben dem Ort mehrere inhaltliche Schwerpunkte. Vom Belvedere Croz dele Bonele sehen Sie auf Cles, seine historischen Ortsteile, das Castel Cles, den Lago di Santa Giustina und das Val di Non. Bei der Wahl eines Hotels in Cles können Sie deshalb den Schwerpunkt auf Kultur, Aussicht oder eine Bergroute legen.
Wanderwege zum Monte Peller
Die Route O313 führt von Cles auf 658 m Höhe zum Rifugio Peller. Sie ist 17 km lang und dauert etwa vier Stunden. Ihr Ausgangspunkt liegt an der Località Bersaglio, 2 km vom Zentrum von Cles entfernt. Damit können Sie Weglänge, ungefähre Gehzeit und Ausgangspunkt getrennt in Ihre Tagesplanung einbeziehen. Der historische Weg O313B wurde von den Einwohnern von Cles genutzt, um das Plateau der Montagna di Cles zu erreichen. Mit dem O313 lässt er sich zu einer Rundwanderung kombinieren. Vom Rifugio Peller zum 2.320 m hohen Monte Peller führt ein Aufstieg, der als leicht gilt und etwa eine Stunde dauert.
Historische Zeugnisse im Ort
Die frühesten historischen Zeugnisse für Castel Cles stammen aus dem 12. Jahrhundert. Das Schloss besitzt Fresken aus dem 16. Jahrhundert, die Marcello Fogolino zugeschrieben werden, sowie eine Kassettendecke im Saal Sala delle Metamorfosi di Ovidio. Der Palazzo Assessorile entstand ebenfalls im 12. Jahrhundert und ist ein zentrales Element der Geschichte und städtebaulichen Entwicklung von Cles. Er bewahrt einen Freskenzyklus von Marcello Fogolino aus dem Jahr 1543. Nach seiner Eröffnung beherbergte der Palazzo zahlreiche kulturelle Initiativen, darunter Ausstellungen, Konferenzen, Theateraufführungen und Konzerte.
Die Tavola Clesiana aus dem Jahr 46 n. Chr. hält fest, dass Kaiser Claudius den lokalen Bevölkerungsgruppen das römische Bürgerrecht gewährte; zugleich bezeugt sie einen nicht gewaltsamen Übergang von der rätischen zur römischen Kultur. Die Chiesa Arcipretale di Santa Maria Assunta bewahrt Silberarbeiten, die Baron Giuseppe de Cles im Jahr 1727 stiftete. Die Chiesa di San Vigilio gilt als bedeutendes Zeugnis der Trentiner gotischen Malerei vom frühen 14. bis zum späten 15. Jahrhundert. Oberhalb des historischen Zentrums von Cles liegt die Area archeologica Campi Neri, eine archäologische Stätte von außergewöhnlichem Interesse. Das archäologische Gebiet Valemporga wurde im 19. Jahrhundert vom Cleser Archäologen Luigi Campi ausgegraben und bezeugt die Existenz eines antiken Heiligtums oberhalb von Mechel.
Belvedere und alte Obstsorten
Am Belvedere Croz dele Bonele lassen sich zahlreiche Vogelarten beobachten, darunter einige tagaktive Greifvögel. Der Aussichtspunkt bietet damit neben den Blicken auf Cles und das Val di Non auch einen konkreten Anlass zur Naturbeobachtung. Das Frutteto Storico bewahrt alte Obstsorten aus den Valli del Noce und ergänzt die historischen Gebäude, archäologischen Zeugnisse und Bergwege um einen weiteren lokalen Akzent.
Regionale Orientierung
Eine Zugverbindung verbindet die Stadt Trient mit dem Hauptort des Nonstals und führt bis Mezzana im Val di Sole. Sie ist gemeinhin als „vacca nonesa“ oder „Tram“ bekannt.
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