Mühlbach: Kirchen, Geschichte und Radweg
Unterkünfte in Mühlbach
Mühlbach verbindet sakrale Bauwerke mit historischen Themen und unterschiedlichen Möglichkeiten, einen Urlaub zu gestalten. Die Pfarrkirche zur Hl. Helena wurde 1277 erstmals urkundlich erwähnt. Kapellen aus verschiedenen Epochen, religiöse Traditionen und der flache Pustertal-Radweg eröffnen mehrere Zugänge zu diesem Reiseziel. Sie können Ihren Aufenthalt kulturell ausrichten oder ihn mit einer angenehmen Radtour durch die Landschaft verbinden.
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Foto: Michielverbeek via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Kirchen und Kapellen in Mühlbach
Zu den prägenden Sakralbauten gehört die Pfarrkirche zur Hl. Helena, deren erste urkundliche Erwähnung auf das Jahr 1277 zurückgeht. Die Kapelle zum hl. Florian ergänzt dieses historische Bild: Das zweigeschossige Gebäude diente bis 1740 als Beinhaus.
Auch die Stöcklvater-Kapelle und die Maria-Hilf-Kapelle setzen eigene zeitliche Akzente. Die Stöcklvater-Kapelle wurde 1729 erbaut und entwickelte sich zu einem Wallfahrtsort. Die Maria-Hilf-Kapelle stammt aus der Hochbarockzeit. Wer sich für religiöse Baukunst und historische Epochen interessiert, findet in Mühlbach daher mehrere eigenständige Anknüpfungspunkte statt nur ein einzelnes Kirchengebäude.
Wallfahrt und Fastenzeit
Die Stöcklvater-Prozessionen finden sonntags während der Fastenzeit statt. Dieser feste zeitliche Bezug ist für Ihre Reiseplanung besonders relevant, wenn Sie religiöse Traditionen nicht nur über Bauwerke, sondern auch über ihre gelebte Form kennenlernen möchten. Die Prozessionen bilden dabei ein eigenes Thema neben der Geschichte der Kapelle und ihrer Entwicklung zum Wallfahrtsort.
Historische Spuren in Rio di Pusteria
Rio di Pusteria besitzt seit 1269 den Status einer Marktgemeinde. Historisch war Rio di Pusteria außerdem Grenz- und Zollstation zwischen den Grafschaften Görz und Tirol. Im Ort finden Besucher alte Mauern, historische Gebäude und herrschaftliche Residenzen. Diese konkreten Spuren geben kulturinteressierten Reisenden mehrere Ansatzpunkte, um sich mit der politischen und baulichen Vergangenheit des Orts auseinanderzusetzen.
Anreise und Mobilität
Mit dem Auto ist Rio di Pusteria über die A22-Ausfahrt Bressanone-Varna und anschließend in Richtung Brunico erreichbar. Von Osten führt die Staatsstraße des Pustertals direkt nach Rio di Pusteria. Damit sind zwei unterschiedliche Anfahrtsrichtungen klar beschrieben, ohne dass Sie Ihre Reiseplanung auf eine einzige Strecke festlegen müssen.
Mit dem Zug können Reisende aus dem Norden, Süden oder Westen in Fortezza umsteigen und nach Rio di Pusteria weiterfahren. Aus dem Osten ist ein direkter Ausstieg am Bahnhof Rio di Pusteria möglich. Rio di Pusteria ist durch öffentliche Verkehrsmittel mit allen Ausflugszielen und Bergbahnen verbunden. An der Mühlbacher Klause befindet sich außerdem ein bequemer Parkplatz, der bei der Orientierung rund um diesen Ort berücksichtigt werden kann.
Flache Radtour durch die Landschaft
Der Pustertal-Radweg von Rio di Pusteria nach San Candido ist 25,5 Kilometer lang, verläuft flach und eignet sich für eine angenehme Radtour durch die Landschaft. Für Sie ist dieser Abschnitt besonders dann eine passende Perspektive, wenn neben Kirchen und Geschichte auch Bewegung im Freien zum Urlaub gehören soll. Die Angaben zu Länge und Verlauf erleichtern es, die Radtour als eigenen Schwerpunkt in die Tagesplanung aufzunehmen.
Weitere Ziele für Ihre Reiseplanung: Meransen, Lajen, Villnöß, Brixen, Klausen, Villanders, Rodeneck, Natz-Schabs
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