Moos in Passeier zwischen Geschichte, Stieber-Wasserfall und Wegen
Unterkünfte in Moos In Passeier
Historische Orte in Moos in Passeier
Das Museo Alta Passiria – Bunker Mooseum ist in einem ehemaligen Bunker aus den 1940er-Jahren untergebracht.
Außerdem dient das Museo Alta Passiria als Informationszentrum für den Naturpark Texelgruppe und das ehemalige Bergwerk Schneeberg.
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Foto: King Otto via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Im Außenbereich des Museo Alta Passiria gibt es ein Gehege für Alpensteinböcke. Dort können Sie die Tiere aus nächster Nähe beobachten, sodass sich der Museumsbesuch um eine konkrete Naturerfahrung ergänzt.
Wasser und Wege rund um Moos
Von der Kirche von Moso führt der Gehweg in Richtung Plan bis zur ersten Brücke. Nach 150 m zweigt links ein Spazierweg zu hölzernen Stegen ab, von denen aus Sie den Stieber-Wasserfall sehen. Wer den Wasserfall über diesen Weg ansteuert, kann die Abzweigung nach 150 m zur Orientierung für den weiteren Weg zu den Stegen nutzen.
Der Pfeldererbach stürzt am Stieber-Wasserfall zunächst 19 m und anschließend 18 m tief in die Passer.
Das MuseumHinterPasseier – Stiëber Mooseum ist in einem alten Wasserkraftwerk am Fuß des Stieber-Wasserfalls in Moos untergebracht. Das Museum behandelt dort Wasserkraft sowie die Technik- und Stromgeschichte im Hinterpasseier.
Kirche und Kunstgeschichte
Die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt wurde 1402/03 im gotischen Stil mit einem 52 m hohen Spitzturm erbaut.
Der Kreuzweg in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt wurde vom Passeirer Künstler Nikolaus Auer von der Passeirer Malerschule angefertigt. Das Hochaltarbild stammt aus der Barockzeit und erweitert den Kirchenraum um ein weiteres kunsthistorisches Detail.
Der Steinbockweg als Naturpfad
Der Steinbockweg beginnt kurz nach dem Glasturm, dem Eingang des Museums, und ist frei zugänglich. Dadurch lässt sich der Weg als eigenständiger Abschnitt in die Erkundung von Moos einbeziehen.
Zum Steinbockweg gehört eine Trockenmauer, die als Lebensraum für Eidechsen, Spinnen, Käfer, Wildbienen, Moose und winzige Blüten dient. Wer langsam unterwegs ist, findet hier eine anschauliche Verbindung zwischen Weggestaltung und kleinteiliger Naturbeobachtung.
Timmelsjochstraße und Passerschlucht-Weg
Timmel Transit widmet sich der Straßenbaugeschichte der Timmelsjochstraße auf Südtiroler Seite. Timmel Transit ist in einer ehemaligen Kaserne aus dem Jahr 1930 untergebracht.
Timmel Transit ist von Ende Mai bis Ende Oktober täglich von 7:00 bis 20:00 Uhr geöffnet, sofern die Timmelsjochstraße für den Verkehr geöffnet ist. Die Öffnungszeit ist daher ausdrücklich an den Verkehrszustand der Straße gebunden.
Für die Planung eines Wegabschnitts ist außerdem wichtig: Der Passerschlucht-Weg ist nicht für Kinderwagen geeignet und darf nicht mit Fahrrädern befahren werden. Diese Einschränkung sollten Sie bei der Wahl Ihrer Unternehmungen und bei einer Reise mit kleinen Kindern berücksichtigen. Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, kann den Passerschlucht-Weg deshalb nicht als Fahrradstrecke nutzen.
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