Altofonte zwischen Kulturwegen und normannischem Erbe
Altofonte verbindet eine geschützte Landschaft mit einem vielschichtigen historischen Erbe. Das gesamte Gebiet steht unter Landschaftsschutz. Die Faglia di Altofonte verläuft unterhalb der Siedlung, während sich der Schutzstatus auf das gesamte Gebiet erstreckt.
Wegebezüge und Landschaft rund um Altofonte
Wenn Sie sich für längere Wegverläufe interessieren, umfasst der Cammino dei Mille eine Etappe von Pioppo nach Altofonte. Auch das Itinerarium Rosaliae führt mit seiner 13. Etappe unter dem Namen Piana degli Albanesi–Altofonte–Monreale durch den Ort. Für die Planung eines Abschnitts bleibt der Verlauf dabei konkret: Die eine Etappe endet in Altofonte, die andere führt von Piana degli Albanesi über Altofonte nach Monreale. In den Dörfern entlang der Route, darunter Altofonte, bietet das Itinerarium Rosaliae kulturelle und naturkundliche Touren an. Für die Etappenplanung ist deshalb die Reihenfolge der Ortsnamen maßgeblich.
Normannische Zeugnisse und archäologische Spuren
Altofonte bewahrt mehrere historische Bezüge zur normannischen Zeit. Der Biviere-Damm und die Piccola Cuba stammen aus dem 12. Jahrhundert; aus derselben Zeit stammen die Überreste der Mauern des normannischen Parks. Die Cappella di San Michele geht ebenfalls auf die normannische Zeit zurück und war dem Jagdpalast Rogers II. angegliedert. Von diesem königlichen Jagdpalast sind Überreste erhalten, die aus der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts stammen.
Bronzezeitliche Funde am Moharda-Hang
Eine noch ältere Zeitschicht wurde 1881 sichtbar: Bei einer Sondierungsgrabung des Archäologen Antonio Salinas wurden am nordöstlichen Hang der Moharda in der Ortschaft Cozzo di Castro mehrere Vasen aus der Bronzezeit entdeckt. Die Vasenfunde reichen zeitlich vor die normannischen Zeugnisse zurück. Während die Funde aus der Bronzezeit stammen, wurde die Chiesa di Santa Maria di Altofonte erst 1633 errichtet.
Kirche und kultureller Ortsbezug
Die Chiesa di Santa Maria di Altofonte wurde 1633 errichtet und ist die heutige Pfarrkirche. In der Chiesa Santa Maria di Altofonte befinden sich zahlreiche Kunstwerke.
Olivenölproduktion im Gebiet von Altofonte
Das Gebiet von Altofonte ist für die Produktion von nativem Olivenöl extra bekannt. Für Reisende mit Interesse an regionalen Erzeugnissen ist die Olivenölproduktion ein eigener Ortsbezug neben dem geschützten Gebiet, den Kulturwegen und den historischen Bauwerken. Sie ergänzt die Ortsgeschichte um ein landwirtschaftliches Thema, das unmittelbar mit dem Gebiet von Altofonte verbunden ist.
Orientierung und Anreise
Seit November 2023 verwaltet die Pro Loco Altofonte das Gebiet Area del Vallonaccio e del Mulino di Sotto. In den Räumen der antiken Abbazia di Santa Maria di Altofonte wurde außerdem ein neues touristisches Informations- und Empfangszentrum mit Freizeit- und Kulturangebot eingerichtet. Das Zentrum verbindet den historischen Ort mit Information, Empfang sowie Freizeit- und Kulturangeboten. Von Palermo aus erreichen Sie Altofonte über die SS 624 Palermo–Sciacca und die Ausfahrt Altofonte.
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