Zum Inhalt

Castello: Kirchen, Türme und Wege über dem Valle del Fitalia

Unterkünfte in Castello

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Castello liegt auf einer Anhöhe und beherrscht das Valle del Fitalia. Der Ort verbindet diese markante Lage mit Kirchen, Klosterruinen, historischen Spuren von Castanìa und einem Museum zur Olivenmühlentechnik. Für Ihre Reiseplanung entsteht daraus ein Ziel mit mehreren klar unterscheidbaren Schwerpunkten zwischen Landschaft, Baugeschichte und lokaler Erinnerung.

Kirchen und historische Orte

Das Dominikanerkloster mit der angrenzenden Chiesa di San Vincenzo Ferreri wurde 1444 vom seligen Giovanni di Pistoia gegründet und von Dominikanermönchen geführt. Die Überreste beider Anlagen werden nach der Restaurierung im Jahr 2009 als Freiluftauditorium genutzt; zugleich besteht die religiöse Funktion weiterhin.

Die Chiesa di San Francesco wurde 1574 von örtlichen Handwerkern erbaut und 1633 restauriert. Der Erinnerungsweg „Antico Borgo Castanìa“ beginnt an der Chiesa di San Francesco d’Assisi, die als Zugang zum historischen Ortskern dient. Der touristische Weg ist darauf ausgerichtet, den direkten Zugang zu den archäologischen Überresten und Denkmälern des antiken Castanìa sowie deren Erleben zu ermöglichen.

Auch die Chiesa di Santa Barbara reicht weit zurück: Sie bestand bereits im Jahr 1472, während ihr Gründungsjahr unbekannt ist. Die Chiesa di San Nicola stammt aus dem 12. Jahrhundert und war die erste Chiesa Madre von Castanìa. Zu den älteren Spuren gehört außerdem „U Chianu a Vucciria“, das aus dem 12. oder 13. Jahrhundert stammt und als soziales und politisches Zentrum von Castanìa diente.

Turm, Ölmühle und Ortsorientierung

Der zentrale Turm des „Castello“ besitzt einen quadratischen, charakteristisch byzantinischen Grundriss und ist diesem Befestigungssystem wahrscheinlich zuzuordnen. Während der Herrschaft der Sollima wurde der Turm im Jahr 1553 in ein Wohnhaus umgewandelt.

Anzeige

Das Museo dell’Olio befindet sich in einer ehemaligen Dominikaner-Ölmühle aus dem Jahr 1508 und bewahrt Teile der ursprünglichen Mühlenausstattung. Dazu gehören Mühle, Becken und Mahlsteine. Die Anlagen des ehemaligen Frantoio werden in einem didaktischen Vermittlungsparcours zugänglich gemacht.

Für die Orientierung im weiteren Umfeld helfen drei konkrete Bezugspunkte. Die Gemeindestraße Castello–Sirico verläuft an der Casa Protetta in der Contrada Castello der Gemeinde Castell’Umberto entlang. Zum Parco Ecologico di Piano Collura gelangen Sie, indem Sie die SS 116 in Richtung Randazzo verlassen und der „Regia Trazzera Naso-Castell’Umberto-Floresta“ folgen. Die Fontana Piazza trägt auch den Namen „Funtana a Chiazza“ und war ein Rastplatz, an dem Reisende im Valle del Fitalia Erholung fanden.

Veranstaltungen mit festem historischem Datum

Für den 3. März 2025 war im Rahmen des Carnevale Umbertino eine Prozession durch die Contrada Castello vorgesehen. Die Contrada Castello war außerdem als Station der für den 17. Mai 2025 vorgesehenen, nicht wettbewerblichen Motocavalcata eingeplant.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Weitere Ziele entdecken

Taormina, Messina, Alicudi Porto, Calderà, San Filippo Del Mela, Roccalumera, Alcara Li Fusi und Naso

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Messina.