Siliqua: Kultur und Landschaft im Cixerri-Tal

Siliqua liegt im Tal des Flusses Cixerri. Im Gemeindegebiet finden sich ein vulkanischer Hügel, Waldlandschaften und ein Wasserfall. Im Ortszentrum liegt die Kirche San Giorgio Martire; im historischen Zentrum befindet sich außerdem das Monte Granatico.

Hügel, Wald und Wasser rund um Siliqua

Das Castello di Acquafredda steht auf einem vulkanischen Hügel im Gemeindegebiet von Siliqua. Der historische Bezug des Bauwerks reicht bis zu einer päpstlichen Bulle aus dem Jahr 1215. Diese Jahreszahl verweist auf das frühe 13. Jahrhundert und gibt dem Castello einen klaren mittelalterlichen Zeitbezug. Zum Gebiet von Siliqua gehört außerdem ein Teil des Monte Arcosu, des größten WWF-Reservats Italiens. Das Gemeindegebiet umfasst dabei nur einen Teil des Reservats. Wer den Monte Arcosu Siliqua zuordnet, sollte den Gemeindeanteil nicht mit dem gesamten Reservat gleichsetzen. Der Hügel und der Reservatsanteil stehen dabei für zwei verschiedene räumliche Maßstäbe innerhalb des Gemeindegebiets.

Die Wege zum Monte Lattias führen durch unberührte Landschaften. Dort finden sich Reste primärer Steineichenwälder sowie große Eichen, Eiben und duftende mediterrane Sträucher. Su Spistiddatroxiu ist ein Wasserfall in einer von Wildbächen geprägten Landschaft von Siliqua. Der Domo Andesitico di Acquafredda ist ein geologisches Monument. Sein Alter liegt bei 27 bis 28 Millionen Jahren.

Geschichte und Architektur im Ortszentrum

Die Kirche San Giorgio Martire liegt im Ortszentrum von Siliqua und ist im typisch katalanisch-gotischen Stil erbaut. Ihr Hauptaltar aus Marmor stammt aus dem Jahr 1753 und gehört zur sakralen Ausstattung. Im historischen Zentrum von Siliqua ist auch das Monte Granatico besichtigenswert. Wer sich für Ortsarchitektur interessiert, findet im Monte Granatico ein weiteres besichtigenswertes Gebäude im historischen Zentrum.

Die Kirche Sant'Anna veranstaltet jedes Jahr am 26. Juli zu Ehren der Heiligen Feierlichkeiten mit feierlichen religiösen Gottesdiensten. Der 26. Juli ist für die Feierlichkeiten von Sant'Anna ein festes Datum. Wer diesen religiösen Anlass gezielt erleben möchte, kann den 26. Juli als festen Bezugspunkt für die Reiseplanung nehmen. Für die Reiseplanung rund um diesen Anlass ist der konkrete Kalendertag entscheidend, nicht nur der Monat.

Campanasissa und die Geschichte des Waldes

Im Besucherzentrum von Campanasissa gibt es eine kleine Xylothek. Sie umfasst eine Sammlung regionaler Waldsamen; außerdem gibt es dort Ausstellungen zur Waldgeschichte. Naturkundlich Interessierte können sich in Campanasissa mit regionalen Waldsamen und der Geschichte des Waldes befassen. Die Xylothek richtet den Blick auf regionale Waldsamen, während die Ausstellung die Waldgeschichte behandelt.

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