Valprato Soana zwischen San Besso, Bergwegen und Piamprato
Unterkünfte in Valprato Soana
Berglandschaft und sakrale Orte
Valprato Soana verbindet hochgelegene Berglandschaft mit sakralen Orten und Spuren des Lebens in kleinen Siedlungen. Das Spektrum reicht vom Santuario di San Besso und der Pfarrkirche San Silverio bis zu Lehrpfaden, Wanderwegen, Tierbeobachtung, Klettern und Wintersport.
Das Santuario di San Besso
Das Santuario di San Besso ist ein sehr alter Kultort neben einer Felswand, die möglicherweise bereits in vorchristlicher Zeit Gegenstand einer Verehrung war. Es liegt am oberen Ende des Tals von Campiglia Soana auf 2.019 Metern Höhe am Fuß des Monte Fantono. Der Ort verbindet damit eine markante Höhenlage mit einer religiösen Überlieferung.
Von Campiglia aus ist das Santuario nach etwa anderthalb Stunden Fußweg erreichbar. Der Weg führt zunächst über einen unbefestigten Abschnitt der ehemaligen königlichen Jagdstraße und anschließend über einen leichten Pfad. Von Piamprato führt ebenfalls ein längerer und landschaftlich eindrucksvollerer Weg dorthin. Die beiden Zugänge setzen damit unterschiedliche Schwerpunkte für die Planung eines Tages in den Bergen.
Dörfliche Geschichte und religiöse Traditionen
Im Hauptort Valprato Soana ist die Pfarrkirche Parrocchiale di San Silverio San Silverio geweiht. Vor dem Eingang befindet sich ein Sator-Quadrat-Palindrom mit der Bezeichnung „Quadrato magico di Pompei“.
Der ethnokulturelle Freiluft-Lehrpfad „Lo Prà: tra storia, memoria e natura“ führt durch die Straßen von Piamprato. Tafeln, historische Fotografien und Erzählungen erläutern dort das Leben im Ort. Dazu gehören alte Steinhäuser, der Gemeinschaftsofen, die Schule, frühere Handwerke und religiöse Traditionen wie die Feste zu Ehren von San Grato und der Madonna delle Nevi.
In Campiglia Soana vermittelt das Besucherzentrum „L’uomo e i coltivi“ die Geschichte der Landwirtschaft vor Ort sowie die Beziehung des Menschen zur natürlichen Umwelt. Mit dem Santuario del Beirano ist außerdem ein jährliches Fest verbunden: Am 5. August wird dort das Fest zu Ehren der Madonna della Neve gefeiert.
Wege, Tiere und Wintersport
Für Naturbeobachtung steht der Weg Campiglia–San Besso–Grange Arietta über die Hochebenen von Azaria. Im Frühjahr kann man dort eine der größten Gämsenkonzentrationen des gesamten Parks beobachten; außerdem lassen sich Murmeltiere relativ leicht sehen. Für Sportklettern empfiehlt der Nationalpark Gran Paradiso die Kletterwand von Pianprato. Piamprato ist zudem ein kleines Skigebiet, das zahlreiche Wintersportaktivitäten sowie entspannte Tage im Schnee bietet.
Die siebte Etappe des Giroparco führt von San Besso in Valprato Soana in Richtung Piamprato über den Colle della Borra und weiter zu den Resten einer kleinen Mine in der Nähe. Für die Wahl Ihrer Unterkunft sind damit unterschiedliche Interessen relevant: sakrale Kultur, dörfliche Geschichte, Tierbeobachtung, Wandern, Sportklettern oder Schnee.
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