Val Della Torre: Torre, Kirchen und Bergwege

File:Coleoptera (Oedemera nobilis), maschio (Monte Calvo, Val della Torre, Torino, Italia).jpg File:Coleoptera (Oedemera nobilis), maschio (Monte Calvo, Val della Torre, Torino, Italia).jpg Foto: Fabri18 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Val Della Torre zeigt seinen Charakter über Bauwerke, Sakralräume und Bergwege. Die Torre ist ein Symbol von Val della Torre. Sie wurde im 20. Jahrhundert im mittelalterlichen Stil auf den Mauern des Parks der ehemaligen Villa dei Conti Rossi di Montelera wiederaufgebaut. So verbindet das markante Bauwerk einen mittelalterlich geprägten Stil mit der Geschichte einer ehemaligen Villa.

Kultur zwischen Borgate und Kirchen

In der Borgata Castello nordwestlich von Val della Torre befindet sich am Fuß des Berges die Cappella di San Martino. Der Sakralbau hat einen rechteckigen Grundriss, der in zwei Schiffe gegliedert ist. Seine Lage und die klare Grundform machen ihn zu einem konkreten Baustein der örtlichen Architektur.

Die Chiesa di San Donato Vescovo e Martire wurde zwischen 1687 und 1723 in barocken Formen errichtet. Sie bewahrt eine 1763 datierte Holzstatue des heiligen Donatus, ein Werk des Bildhauers Stefano Maria Clemente. An der Chiesa di Santa Maria della Spina lässt sich dagegen romanisch-gotischer Ursprung ablesen; sie wurde am 30. Dezember 1283 geweiht. Früher war sie ein Kloster, das zur gleichnamigen, im Dezember 1601 aufgehobenen Abtei gehörte.

Wanderwege mit unterschiedlichen Landschaftsbildern

Der Sentiero 004 erreicht das Heiligtum Madonna della Bassa auf 1.152 Metern Höhe und bietet Panoramablicke auf das Heiligtum sowie über das gesamte Casternone-Tal. Sein erster Abschnitt führt durch einen Buchenwald und anschließend über eine Geröllhalde, die teilweise von Pionierpflanzen besiedelt ist. Wald, Geröll und Fernblicke prägen diesen Weg in klar unterscheidbaren Abschnitten.

Der Sentiero 018 verläuft auf einer langen Panoramatraverse über das Becken von Val della Torre, die umliegenden Berge, die Turiner Hügellandschaft und die darunterliegende Ebene. Der Sentiero 011 führt von der Borgata Bussoneis über die Madonna della Bassa zum Monte Arpone auf 1.600 Metern Höhe. Der Weg ist rund 5,7 Kilometer lang, weist 980 Höhenmeter im Aufstieg auf, dauert etwa drei Stunden und hat den Schwierigkeitsgrad E.

Radrunde, Schutzgebiet und kulinarischer Termin

Auch für den Radsport eröffnet sich ein weit gefasster Bezug zum Gebiet. Der Anello Ceronda Mountain Bike ist ein etwa 80 Kilometer langer Radsport- und Wanderrundweg. Er führt durch die Täler der Ceronda und des Casternone hinauf zu den technischen Wegen rund um den Colle del Lys. Damit stehen neben einzelnen Wanderwegen auch längere Tourenverbindungen im Mittelpunkt.

Die Zona Speciale di Conservazione Monte Musinè e Laghi di Caselette erstreckt sich über die Gemeinden Almese, Caselette, San Gillio und Val della Torre. Einen eigenen kulinarischen Akzent setzte die Sagra del Salame di Cinghiale: Sie fand am 30. März 2025 in ihrer 20. Ausgabe statt. Für Ihre Reiseplanung bietet Val Della Torre damit kulturelle Orte, markierte Landschaftsräume, Wanderungen, Radsport und einen regionalen Veranstaltungstermin.

Weitere Reiseziele: Valgioie, Eremo, Carella, Germagnano, Almese, Viù, Cesana Torinese und Ceresole Reale.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Turin.

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