San Secondo Di Pinerolo: Barock, Park und Ortsgeschichte
Unterkünfte in San Secondo Di Pinerolo
San Secondo Di Pinerolo zeigt sich mit einem antiken Brunnen, historischer Architektur, dem Park von Castello Miradolo und piemontesischer Ortsgeschichte. Für Sie entsteht daraus ein vielseitiger Blick auf Kultur und Natur: Im Zentrum stehen der historische Ortskern und die Piazza Europa; Castello Miradolo, seine Parkelemente und der Radweg setzen weitere Schwerpunkte.
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Foto: monik.bergamasco via Wikimedia Commons, CC BY 3.0
Historisches Zentrum und Plätze
Das historische Zentrum von San Secondo Di Pinerolo stammt aus dem 18. Jahrhundert und bewahrt mehrere architektonisch bedeutende Wohngebäude. Der antike Brunnen ist ein Wahrzeichen des Ortes. Die Kirche der Bruderschaft der SS. Trinità stammt ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert. Die Pfarrkirche ist ein bemerkenswertes Beispiel des piemontesischen Barocks und wurde 1773 vom Architekten Giuseppe Girolamo Buniva errichtet.
Die Piazza Europa besitzt eine amphitheaterähnliche Struktur und dient als Schauplatz für Aufführungen und kulturelle Veranstaltungen. Im Ortsteil Airali entstand der ursprüngliche Ortskern um die kleine Kirche San Giovanni Battista, die aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts stammt.
Castello Miradolo und seine Parklandschaft
Der historische Park des Castello Miradolo, der das Schloss umgibt, erstreckt sich über mehr als 6 Hektar. Er beherbergt mehr als 1.700 Bäume von historischer und botanischer Bedeutung. Bewässerungskanäle und die Nähe zum Torrente Chisone verleihen ihm ökologische Bedeutung und machen ihn zu einem Lebensraum für viele Tierarten. Der ursprüngliche Entwurf aus dem letzten Viertel des 18. Jahrhunderts umfasste einen Lustgarten, einen Obstgarten und einen Fischteich.
Il Bosco di Bambù ist ein Bestand aus riesigem Bambus neben dem Viale delle Ortensie und nahe dem ehemaligen Haus des Parkwächters. Wahrscheinlich wurde der Bambus eingeführt, um dem im 19. Jahrhundert verbreiteten Geschmack für Exotik und botanisches Sammeln in bedeutenden Gärten zu entsprechen. La Serra liegt entlang der Westfassade des Castello Miradolo und besitzt neugotische Arkaden; eine Restaurierung im Jahr 2010 gab ihr nach Jahren des Verfalls ihren ursprünglichen Charakter zurück.
Geschichte und lokale Tradition
Die Terrakotta-Tradition von San Secondo umfasste im 19. Jahrhundert 14 Manufakturen, die verschiedene Produkte im gesamten Piemont verkauften. Die frühere Festung von Miradolo, bekannt als „Castello del Lupo“, wurde Ende des 16. Jahrhunderts während der Kämpfe zwischen französischen und savoyisch-spanischen Truppen zerstört. Das mittelalterlich belegte Schloss Miradolo kontrollierte den Zugang zum Val Chisone. Zur Karnevalstradition gehören die Maske „tupinè“ und die „tupinera“. Der Wochenmarkt findet jeden Dienstagnachmittag statt.
Besichtigungen, Spaziergang und Radweg
Das Castello Miradolo beherbergt temporäre Ausstellungen und bietet Bildungs- und Weiterbildungsaktivitäten an. Geführte Besichtigungen des Parks oder der Ausstellungen sind für Einzelbesucher, Gruppen, Schulen, Familien und Tageszentren vorgesehen und werden von Experten und Fachleuten begleitet. Der „Sentiero del Sottobosco“ ist ein Spazierweg im Park: Die Blüten wechseln sich das ganze Jahr über ab, Efeu tritt hervor, und im Frühjahr fällt das Immergrün mit kleinen blau-lila Blüten auf. Der Radweg „Anello ciclabile di San Secondo“ beginnt und endet in San Secondo und ist 7,3 km lang. Er verläuft über asphaltierte Straßen und ist vollständig flach.
Weitere Reiseziele zur Auswahl: Piamprato, Caluso, San Pietro Val Lemina, Sparone, Cuorgnè, Traversella, Piossasco, Castagneto Po
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