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Montanaro: Kirchen, Geschichte und Canavese-Kultur

Unterkünfte in Montanaro

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kirchenkunst zwischen Barock und früheren Epochen

Die heutige Chiesa di San Giovanni Decollato e di Santa Marta entstand von 1744 bis 1748 anstelle eines Oratoriums der Confraternita dei Laici Disciplinati aus dem 14. Jahrhundert. Zur Chiesa di Santa Marta gehört ein seltener zweikonchiger Innenraum mit ovalen Fenstern in den beiden Apsiden. Der Zugang erfolgt über einige Stufen.

Die Pfarrkirche San Nicolao und dell'Assunta besitzt einen Grundriss in Form eines lateinischen Kreuzes, ein einschiffiges Langhaus und acht Seitenkapellen. Ihre heutige Orgel wurde 1872 rekonstruiert und stammt vom Orgelbauer Vegezzi Bossi. Die Chiesa di Santa Maria Assunta hat einen für Menschen mit Behinderungen bequemen Zugang. Der bequeme Zugang der Chiesa di Santa Maria Assunta kann bei der Tagesplanung berücksichtigt werden.

Auch die Chiesa di San Grato setzt einen deutlichen barocken Akzent: Ihr hölzerner Hochaltar ist reich mit Schnitzwerk im Barockstil gestaltet und besitzt vier Säulen sowie Cherubim. Der Abteikomplex von Bernardo Antonio Vittone bietet in seiner Gesamtheit eine wirkungsvolle barocke Szenerie.

Geschichte an der Chiesa di Santa Maria d'Isola

Der Bau der Chiesa di Santa Maria d'Isola war nach 1006 das erste Werk, dem sich die Mönche der Abtei Fruttuaria widmeten. Die Kirche war die erste Pfarrkirche von Montanaro und ist ein Beispiel für den Übergang vom Renaissance-Manierismus zum Barock.

Ihr Glockenturm wurde in mehreren aufeinanderfolgenden Bauphasen im 11., 12. und 13. Jahrhundert errichtet. Einen weiteren historischen Bezug bietet das Castello di Montanaro: Es wurde 1164 von Kaiser Friedrich Barbarossa dem Markgrafen Guglielmo IV. von Monferrato als Lehen übertragen.

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Museum und lokale Erinnerung

Das Museo Giovanni Cena vermittelt die Biografie des Schriftstellers anhand von 80 historischen Fotografien und zeigt Dokumente sowie persönliche Gegenstände. Bei einer Führung wird über die sozioökonomischen Bedingungen und die Geschichte Italiens von der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis in die ersten beiden Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts reflektiert.

Borgo Loreto und Canavese-Traditionen

Die Carità-Tradition von Borgo Loreto entstand um 1500. Sie wurde 1974 wiederbelebt und zum Symbol von Borgo Loreto. Beim Fest von Cantone Loreto werden die „CARITA'“ in einer Prozession getragen: leichte, etwa einen Meter hohe Weidenpyramiden, die mit weißer Seide verkleidet und mit zahlreichen bunten Kunstblumen bedeckt sind.

Der Parcours M in Montanaro hebt den Kirchenkomplex von San Nicolao und Santa Marta hervor. Canestrelli sind dünne traditionelle Süßigkeiten aus dem Canavese mit leichter Gitterprägung und unterschiedlichen Aromatisierungen.

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