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Torresina: Hügel, Geschichte und Wege der Alta Langa

Unterkünfte in Torresina

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Torresina zwischen Hügeln und Geschichte

Torresina liegt inmitten der Hügel der Alta Langa auf der Kuppe einer Anhöhe.

Die römische Stele gilt als ältester erhaltener Beleg menschlicher Präsenz im Gebiet von Torresina. Sie wurde vom Museo di Antichità di Torino restauriert und von der Soprintendenza per i Beni Archeologici del Piemonte sowie Professor Giovanni Mennella von der Universität Genua untersucht. Bei der Cappella dell’Assunta wurde 1999 eine Stele römischen Ursprungs gefunden.

File:Landscape-Torresina.jpg File:Landscape-Torresina.jpg Foto: Marco Plassio via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Römische Spuren und sakrale Bauwerke

Die Cappella Santa Croce wurde 1844 aus Dankbarkeit für das Ende einer langen Hungersnot errichtet. Die Parrocchia di San Giorgio ist die Pfarrkirche von Torresina, dem heiligen Georg geweiht, und stammt aus dem 16. Jahrhundert. Ihre Fassade besteht aus Langa-Stein und zeigt zwei Pilasterordnungen, ein dreiteiliges Serliana-Fenster und einen dreieckigen Giebel.

Wege durch Wald, Tal und Höhen

Der Sentiero Storia beginnt bei der Pietra dell’Appuntamento an der SP352 im Gemeindegebiet von Torresina und ist mit blauen Wegweisern markiert. Der Sentiero Cusina folgt dem Tal des Bachs Cusina durch Waldgebiete und bietet Ausblicke auf die Alpen. Entlang des Weges liegen für die Alta Langa typische Mergelformationen und markante Badlands.

Der Sentiero Cultura ist ein Rundweg mit einer Länge von rund 9,290 Kilometern. Er beginnt bei der Pietra dell’Appuntamento in Torresina und dauert zu Fuß etwa drei Stunden. Dabei führt er an der Stelle vorbei, an der sich piemontesische Truppen während der Schlacht vom 16. April 1796 verschanzt hatten; Spuren der Schützengräben sind dort noch erhalten. Im Frühling lassen sich entlang des Sentiero Cultura seltene, geschützte Wildorchideen sehen.

Auch die Route Deserta Langarum zwischen Igliano und Torresina erschließt verschiedene Landschaftsbilder. Sie verläuft über die Höhen beiderseits des Cusina-Tals und führt bis zum Bachbett. Auf dieser Route lassen sich Rehe, Füchse, Wildschweine, Dachse, Eichhörnchen und zahlreiche Vogelarten beobachten. Die Fontana Canaretta ist ein alter Wasserspeicher des Dorfes in einer natürlichen Tuffsteinhöhle; das Wasser zeigt grün-blaue Lichtreflexe.

Geschichte im Gemeindegebiet und im weiteren Umfeld

Das Gemeindegebiet von Torresina war am 16. April 1796 Schauplatz einer blutigen Schlacht zwischen piemontesischen Truppen und der französischen Armee unter General Napoleon, die den Colle della Pedaggera erobern wollte. „Appuntamento nei Boschi“ bezeichnet eine fünftägige Freiluftveranstaltung im Zeitraum zwischen dem letzten Sonntag im Juli und dem ersten Sonntag im August.

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In der näheren Umgebung von Torresina liegt das Museo Della Ceramica Di Mondovi', ein Museum. Ebenfalls in der Umgebung befindet sich das Castello di Roccavignale, das als Ruine erfasst ist. Im weiteren regionalen Umfeld liegen Palazzo Fauzone, ein Palast, Castello di Murialdo, eine als Ruine erfasste Anlage, sowie die Berge Bric Mindino, Monte Settepani und Monte Burotto. Die Giardini del Belvedere sind dort als Garten einzuordnen.

Wenn Sie ein Hotel oder eine andere Unterkunft in Torresina auswählen, können Sie Ihre Planung an den unterschiedlichen Schwerpunkten des Ortes ausrichten: an römischer und kirchlicher Geschichte, an den Wegen rund um Cusina oder an den weiter gefassten Zielen im regionalen Umfeld.

Weitere Ziele: Valpone, Ceresole Alba, Scarnafigi, Brondello, Sanfront, Castellino Tanaro, Frabosa Sottana, Pocapaglia.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cuneo.

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