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Penango entdecken: Kirchen, Geschichte und Radroute

Unterkünfte in Penango

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Penango ist ein kleiner Ort, dessen Ortsbild von der Pfarrkirche San Grato und einer vielschichtigen Geschichte geprägt wird. Historische Spuren reichen vom vermutlich erstmals in einem Dokument aus dem Jahr 961 erscheinenden Ortsnamen bis zu ehemaligen religiösen Einrichtungen. Für Sie verbindet sich damit ein Ziel, an dem sich Ortsgeschichte und eine Radetappe konkret miteinander verbinden lassen.

File:Chiesa di San Grato a Penango.JPG File:Chiesa di San Grato a Penango.JPG Foto: Neq00 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Radroute und Verkehrsachse

Die Etappe 6A der Radroute „Cammini delle alte colline ombrose e delle colline chiare“ beginnt an der Stazione di Penango. Sie ist 6,60 km lang und erreicht nach weniger als 300 Metern die Kirche San Vittore im Ortsteil Cioccaro; anschließend führt sie an ihr entlang. Für Ihre Planung sind damit sowohl der Ausgangspunkt als auch die kurze Distanz bis zu diesem Kirchenbau klar umrissen.

San Grato im kleinen Zentrum

Das kleine Zentrum von Penango wird von der Pfarrkirche San Grato beherrscht. Der Bau wurde im 18. Jahrhundert wiederaufgebaut; Grundlage dafür war ein Entwurf des Architekten Francesco Ottavio Magnocavallo. Im Inneren beherbergt San Grato Gemälde von Guglielmo Caccia. Die Kirche verbindet somit den zentralen Ortsbezug mit konkreten architektonischen und künstlerischen Spuren.

Das Collegio Salesiano und seine wechselvolle Geschichte

Das Collegio Salesiano trägt den Namen von Papst Pius V. und wurde am 6. Juni 1880 eingeweiht. Zu seiner früheren Bildungsfunktion gehörten eine Grundschule, ein Untergymnasium und private Kurse, die auch externen Schülern offenstanden. 1924 wurde das Collegio in ein missionarisches Aspirantat umgewandelt. Nach dem Schuljahr 1965/66 wurde es geschlossen; der ehemalige Gebäudekomplex wurde im Sommer 1978 abgerissen.

Kirchen, Herrschaftssitz und religiöse Spuren

Francesco Ottavio Magnocavallo war außerdem am Wiederaufbau der Kirche San Vittore im Ortsteil Cioccaro beteiligt. Sie wurde auf einem bestehenden romanischen Grundriss errichtet. Am 4. September 1921 wurde das Kriegerdenkmal von Penango eingeweiht; es ist ein Obelisk. In Cascina Barone beherbergt heute der restaurierte ehemalige Herrschaftsbereich das Agrotourismusunternehmen „Tenuta del Barone“.

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Das Relais Sant’Uffizio entstand aus einem restaurierten Kloster aus dem 16. Jahrhundert und war Sitz des Heiligen Offiziums. Auf den Dachböden des Sant’Uffizio züchteten Dominikanermönche Seidenraupen. Zusammen mit der administrativen Eigenständigkeit, durch die Penango von Moncalvo getrennt wurde, ergibt sich ein Ortsbild, in dem sakrale, politische und alltägliche Geschichte eng nebeneinanderstehen.

Unterkunft und Reiseplanung

Bei der Wahl einer Unterkunft in Penango können Sie deshalb unterschiedliche Schwerpunkte nebeneinander betrachten: die Pfarrkirche San Grato im kleinen Zentrum, die historischen Bezüge von San Vittore und Sant’Uffizio oder die 6,60 km lange Etappe 6A. Die Provinzialstraße Nr. 457 ergänzt diese Orientierung. Sie ist die ehemalige Staatsstraße, die Asti mit Casale Monferrato verbindet. So lässt sich Ihr Aufenthalt zwischen Ortsgeschichte, Straßenverbindung und Radetappe individuell ausrichten.

Weitere Ziele für Ihre Reiseplanung: Vaglio Serra, Cortiglione, Fontanile, Castelnuovo Belbo, Moasca, Calamandrana, Castagnole Monferrato, San Marzano Oliveto.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Asti.

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