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Occimiano: Kirchenkunst und Geschichte am Monferrato

Unterkünfte in Occimiano

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Occimiano ist ein Ziel für Sie, wenn Sie sakrale Kunst, geschichtliche Spuren und eine Landschaft am Fuß der ersten sanften Hügel des Monferrato miteinander verbinden möchten. Der Ort bietet dafür mehrere konkrete Anknüpfungspunkte: Kirchen mit Gemälden und historischen Ausstattungen, eine Villa mit politisch bedeutender Vergangenheit, die mutmaßliche Ruine des Castello Cavalla und eine Wanderstrecke mit ungefährer Länge und Dauer.

Kirchenkunst zwischen Renaissance und Barock

Die heutige Struktur der Chiesa Parrocchiale di San Valerio stammt aus dem späten 15. oder frühen 16. Jahrhundert. In der Kirche befindet sich eine Madonna con il Bambino von Bernardino Lanino. Hinzu kommt das große Gemälde Assunta von Aureliano Milani aus dem Jahr 1726. Damit begegnen Ihnen in einem einzigen Gotteshaus sowohl die ältere bauliche Prägung als auch Kunstwerke aus späteren Jahrhunderten.

Ein weiterer kirchlicher Schwerpunkt ist die Chiesa del SS. Nome di Gesù e del Rosario. Der barocke Bau aus dem 17. Jahrhundert wurde auf den Resten eines romanischen Gebäudes errichtet. In seinem Inneren befindet sich La Madonna del Rosario von Ambrogio Oliva, die um 1580 entstand. Auf der Empore steht außerdem eine Serassi-Orgel aus dem Jahr 1837. Architektur, Malerei und Instrument bilden hier ein Ensemble, in dem sich verschiedene historische Schichten des Ortes unmittelbar gegenüberstehen.

Kapellen und historische Schauplätze

Auch die Chiesa della Consolazione o di S.Croce gehört zu den markanten Sakralbauten Occimianos. Sie wurde 1673 von den Padri Crociferi di San Camillo gegründet. Die Chiesa di S.Francesco da Paola besitzt einen polychromen Marmoraltar mit einem Gemälde des San Camillo. Zugleich ist sie eine gegen Ende des 18. Jahrhunderts gegründete barocke Kapelle des Palazzo dei Marchesi da Passano. Für Ihren Rundgang ergibt sich daraus ein besonders dichtes Bild aus religiöser Kunst, barocker Gestaltung und adeliger Baugeschichte.

Die Villa Marchesi da Passano erinnert an ein Ereignis von europäischer Tragweite: In der Villa trafen sich Vittorio Emanuele II und Napoleone III vom 11. Mai bis zum 20. Mai 1859 zu Beginn des Zweiten Italienischen Unabhängigkeitskriegs. Eine wesentlich ältere Spur ist der „Torre“, eine mutmaßliche Ruine des Castello Cavalla in Occimiano. Beide Orte geben der Beschäftigung mit dem Ort unterschiedliche zeitliche Perspektiven, ohne dass Sie sich auf eine einzige Epoche beschränken müssen.

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Hügellandschaft und Wandern

Occimiano liegt am Fuß der ersten sanften Hügel des Monferrato. Der Sentiero di San Bernardo wurde als etwa 7 km lange, für alle geeignete Wanderstrecke mit einer Dauer von ungefähr zwei Stunden begangen. Für Sie kann dieser Gegensatz zwischen den sakralen Orten und dem sanften Hügelland eine abwechslungsreiche Tagesgestaltung ermöglichen.

Lokaler Geschmack

Zu den mit Occimiano verbundenen Lebensmitteln gehören Salumi von Daffara Giovanni e figli (Cascina San Lorenzo). So lässt sich Occimiano nicht nur über seine Kirchen, Gemälde und historischen Schauplätze betrachten, sondern auch über die Produkte, die mit dem Ort verbunden sind.

Weitere Reiseziele zur Orientierung: Fabiano, Lu, Camagna Monferrato, San Sebastiano Curone, Volpedo, Borgoratto Alessandrino, Monticelli, Strevi

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alessandria.

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