Petriano: Thermalbad, Kirchen und Geschichte
Unterkünfte in Petriano
Petriano verbindet Thermaltradition mit einer bemerkenswert dichten Geschichte sakraler Bauwerke. Für Ihre Reiseplanung stehen damit unterschiedliche Schwerpunkte nebeneinander: das Thermalbad Terme di Raffaello, Kirchen und Oratorien mit Datierungen vom Mittelalter bis in die Neuzeit sowie der Wasserlauf Apsa, der das Gebiet von Petriano durchquert.
Thermalbad Terme di Raffaello
Das Thermalbad Terme di Raffaello verfügt über ein Hauptbecken mit einer Wassertemperatur von 32 Grad. Ergänzt wird es durch zwei Gefäßparcours mit unterschiedlichen Temperaturen. Wenn Sie Thermalbehandlungen oder Dienstleistungen der Terme di Raffaello einplanen, ist die Reservierung ein fester Bestandteil Ihrer Vorbereitung: Alle Thermalbehandlungen und Dienstleistungen sind nur nach telefonischer Reservierung möglich.
Chiesa di Santa Maria in Calafria
Die Chiesa di Santa Maria in Calafria wird in Dokumenten aus dem Jahr 1290 erwähnt. Ihre ursprünglichen Bauteile stammen aus dem 13. Jahrhundert, während die Kirche im 17. Jahrhundert Umbauten erfuhr. Im Inneren befindet sich das Gemälde L’Assunta aus dem Jahr 1714, ein Werk des aus Urbino stammenden Malers Domenico Giannotti. Die unterschiedlichen Entstehungszeiten geben diesem Sakralbau einen vielschichtigen kunst- und baugeschichtlichen Rahmen.
Weitere Kirchen und religiöse Kunst
Die Edicola della Madonna dei Sodi wurde 1996 erneuert. In ihr wird eine keramische Kopie des Bildes der Madonna dei Sodi verehrt. Das Oratorio della S.S. Concezione ist noch erhalten, wird jedoch nicht mehr für Gottesdienste genutzt. Beide Orte stehen damit für unterschiedliche Formen religiöser Erinnerung und gegenwärtiger Nutzung.
Die Chiesa di Gallo wurde 1956 erbaut. In derselben Kirche befindet sich eine Kreuzigungsdarstellung aus dem 17. Jahrhundert. Die Chiesa di San Martino ist die älteste Kirche von Petriano und wird in einem Dokument aus dem Jahr 1069 erwähnt. Auf ihrem Hauptaltar befindet sich das Gemälde S. Martino e S. Giovanni Battista von Luigi Scorraro.
Auch die Chiesa di S. Giovanni Battista di Riceci ist klar datiert: Sie stammt aus dem Jahr 1779. Ihr Terrakotta-Fassadendesign erinnert an bestimmte Werke, die in jener Zeit in der herzoglichen Stadt von dem aus Urbino stammenden Architekten Giuseppe Tosi geschaffen wurden. Zusammen mit den älteren Kirchen Petrianos erweitert dieser Bau den Blick auf verschiedene Epochen und Formen sakraler Architektur.
Der Wasserlauf Apsa
Für die landschaftliche Orientierung gehört außerdem der Wasserlauf Apsa zum Bild Petrianos: Er durchquert das Gebiet von Petriano. So lässt sich der Aufenthalt nicht nur über Bauwerke und Thermalangebote betrachten, sondern auch über den landschaftlichen Verlauf des Wassers.
Bei der Wahl Ihrer Unterkunft können Sie den Schwerpunkt Ihrer Reiseplanung an diesen Themen ausrichten: an Thermalbehandlungen oder an sakraler Kunst und Architektur. Petriano bietet dafür eine sachlich gut unterscheidbare Auswahl an Interessen, ohne dass die einzelnen Orte dieselbe Geschichte oder Funktion besitzen.
Für die weitere Orientierung können Sie auch Città Di Castello, Urbania, Monteguiduccio, Fiorenzuola Di Focara, San Michele, Montefelcino, Piagge und Cartoceto einbeziehen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pesaro - Urbino.