Monte Cerignone zwischen Burg, Kirchenkunst und Conca-Tal
Monte Cerignone liegt am Beginn des oberen Conca-Tals auf einem Felssporn am Fuß des Monte Faggiola. Der Ort verbindet einen kleinen am Fluss gelegenen Borgo mit einer Burg, die sich auf einem Tuffsteinkamm erhebt. Für Sie entsteht daraus ein Ziel, in dem Landschaft, mittelalterliche Prägung und Kunst eng nebeneinander wahrnehmbar sind.
Zwischen Conca-Tal und Tuffsteinkamm
Am Flussbett des Conca bewahrt sich entlang des Weges nahezu unberührte, typische Flora und Fauna. Ein Weg führt am Fluss Conca entlang, durch Monte Cerignone und weiter über Ca' Mazzolo und San Donato bis zum Santuario del Beato Domenico. Ein weiterer Weg beginnt am Platz von Monte Cerignone, führt durch einen Steineichenwald bis nach Villagrande di Montecopiolo. Für die Tagesplanung ist außerdem der Wechsel der Landschaftsräume relevant: Der eine Verlauf bindet den Fluss ein, der andere führt durch Steineichenwald. So lassen sich der Weg am Conca und der Weg ab dem Platz von Monte Cerignone als getrennte Tagesabschnitte einplanen.
Historische Schauplätze und Kunst
Mons Cerignonis ist eine historische Nachstellung mit einem Umzug und dem Palio dell’uovo, die in einem mittelalterlichen Dorf des Montefeltro im 13. Jahrhundert angesiedelt ist. Zu Mons Cerignonis gehören geöffnete mittelalterliche Keller, ein Markt des 13. Jahrhunderts, Handwerkswerkstätten und Vorführungen traditioneller sowie historischer Handwerke. Die Rocca von Monte Cerignone wurde im 12. Jahrhundert von den ersten Grafen von Montefeltro errichtet und Ende des 15. Jahrhunderts teilweise von Francesco di Giorgio Martini wiederaufgebaut.
Zur sakralen Kunst gehören mehrere Stationen. Die Kirche Santa Caterina wurde von den Malteserrittern errichtet. In Santa Maria del Soccorso befinden sich eine thronende Madonna und zwei Bartolomeo Vivarini zugeschriebene Gemälde. In San Biagio wird ein Bartolomeo Vivarini zugeschriebenes Ecce Homo aufbewahrt.
Wege, Museum und Reiseplanung
Das archäologische und paläontologische Museum wurde 1995 gegründet und ist im Palazzo del Podestà aus dem 14. Jahrhundert untergebracht. Das archäologische und paläontologische Museum setzt einen anderen Schwerpunkt als Kirchenkunst und Rocca. Die Gründung 1995 und der Palazzo del Podestà aus dem 14. Jahrhundert markieren dabei zwei unterschiedliche historische Zeitpunkte. Beim Aufstieg auf den Monte Faggiola erreicht man das Santuario di Santa Maria in Recluso. Kulturinteressierte können so Baugeschichte, sakrale Werke, Museumsinhalte und einen markanten Landschaftsraum in einem Ziel verbinden.
Über die A14 erreichen Sie Monte Cerignone über die Ausfahrten Riccione oder Rimini Sud. Wenn Sie für Monte Cerignone ein Hotel auswählen, können Sie den Aufenthalt nach Ihren Interessen ordnen: Kultur und historische Orte auf der einen, Flusslandschaft und Wege auf der anderen Seite. Die beiden Linien geben der Reiseplanung einen klaren Rahmen, ohne den Ort auf nur eine Art des Erlebens festzulegen.
Weitere Ziele für Ihre Reiseauswahl finden Sie hier: Santa Veneranda, Monteguiduccio, Santa Maria Dell'arzilla, Mombaroccio, Rio Salso-Case Bernardi, Frontone, Pieve di Cagna, Massa.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pesaro - Urbino.
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