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Frontale: Mittelalterliche Spuren, Sant’Anna und Museo Musi Tinti

Unterkünfte in Frontale

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Frontale: mittelalterliche Spuren und Wege durch die Geschichte

Frontale führt Sie in eine Ortsgeschichte, in der mittelalterliche Bauwerke, die Kirche Sant’Anna, ein historisches Sacramentar und Wege zum Museo Musi Tinti unterschiedliche Zugänge eröffnen. Der Glockenturm der ehemaligen Kirche Sant’Anna gehört zu den mittelalterlichen Bauwerken des 13. oder 14. Jahrhunderts. Von der mittelalterlichen Burg von Frontale ist die Basis eines Turms erhalten, die in den Glockenturm integriert wurde. Auch die Burg Castello di Frontale gehört zu diesem historischen Gefüge: Sie stammt aus den ersten Jahren des 11. Jahrhunderts, und Reste ihrer ursprünglich stark befestigten Umfassungsmauern sind noch heute zwischen Buchen- und Steineichenwäldern zu sehen.

Sant’Anna und die sakrale Geschichte

Auch die jüngere Entwicklung des Ortes ist mit Sant’Anna verbunden. Die Kirche Sant’Anna wurde zwischen 1960 und 1965 im neuen Teil von Frontale errichtet, nachdem das alte Dorf durch ein Erdbeben zerstört worden war. An ihrer Fassade zeigt eine Majolika die heilige Anna, die Jungfrau Maria und einen Engel. Die Pfarrkirche Sant’Anna bewahrt seit 1776 die sterblichen Überreste von San Domenico Loricato. So stehen an diesem Ort mittelalterliche Baureste, ein Kirchenneubau des 20. Jahrhunderts und sakrale Kunst in einem zeitlich weit gespannten Zusammenhang.

Über die Kirchen- und Burggeschichte hinaus reicht der Blick auf das Sacramentar von Frontale. Es stammt aus der Zeit von 950 bis 1000 und besitzt einen vergoldeten Silberdeckel mit Elfenbeineinlagen. Angefertigt wurde das Sacramentar in Ravenna. San Pier Damiani stiftete es San Domenico Loricato anlässlich dessen Investitur zum Prior im Jahr 1049 in der der Allerheiligsten Dreifaltigkeit geweihten Benediktiner-Einsiedelei in der heutigen Fraktion Frontale der Gemeinde Apiro.

Wege und das Museo Musi Tinti

Für die Orientierung an Wegen und Ausflugszielen sind zwei unterschiedliche Routenbezüge relevant. Der Weg 175 beginnt wenige hundert Meter hinter Frontale und führt bis nach Pian dell’Elmo. Die Route „Dal Lago di Castreccioni alle vette del San Vicino“ führt als zweite Etappe zum Museo Musi Tinti. Das Museo Musi Tinti ist ein Ecomuseum, das dem alten Handwerk der Köhler gewidmet ist. Für Kulturinteressierte ergänzt das Museum die Kirchen- und Burggeschichte um das alte Handwerk der Köhler. Zum Bestand gehören originale Gegenstände sowie die Rekonstruktion eines Kohlenmeilers.

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Praktische Orientierung vor dem Aufenthalt

Beim Museo Musi Tinti verfügt der Eingang auch über einen Zugang für Rollstuhlfahrer. Für einige Museumsinhalte stehen außerdem Geräte für unterstütztes Hören zur Verfügung. Diese konkreten Merkmale können Sie bei Ihrer persönlichen Planung berücksichtigen, wenn Zugänglichkeit oder Hörunterstützung für Ihren Aufenthalt wichtig sind.

Weitere Orte zur Orientierung: Sefro, Borgiano, Penna San Giovanni, San Severino Marche, Visso, Sant'egidio, Torrone und Croce.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Macerata.

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