Zum Inhalt

Montappone: Strohhuttradition, Kunst und weite Ausblicke

Unterkünfte in Montappone

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Montappone ist für die Herstellung klassischer und handwerklich gefertigter Strohhüte bekannt. Die lokale Tradition der Strohverarbeitung wurde bereits im 18. Jahrhundert ausgeübt. Wenn Sie auf Ihrer Italienreise Handwerk, Kunst und historische Orte verbinden möchten, bietet der Ort dafür mehrere eigenständige Anlaufpunkte.

Strohhüte zwischen Museum und Fest

Beim Fest „Il cappello di Paglia“ zeigen mehr als 200 Mitwirkende den Besuchern im historischen Zentrum, wie ein Strohhut von der Ernte über das Flechten bis zum Nähen entsteht. Das Fest findet in Montappone Ende Juli statt. Für Ihre Reiseplanung ist damit ein klar bestimmter Anlass verbunden, die handwerkliche Tradition in einzelnen Arbeitsschritten kennenzulernen.

Im Museo del Cappello sind die Arbeitsschritte der Strohhutfertigung zu sehen: von der Ernte und Auswahl des Strohs über das Flechten und Nähen bis zur Verzierung und zum Verkauf des Hutes. Das Museo del Cappello kann nach vorheriger Reservierung besichtigt werden. So lässt sich der Besuch gezielt in einen Aufenthalt einplanen, wenn Sie den Weg vom natürlichen Material bis zum fertigen Hut nachvollziehen möchten.

Im Museo del Cappello ist außerdem der letzte von Federico Fellini getragene Hut ausgestellt. Dieses konkrete Exponat ergänzt den Einblick in die örtliche Huttradition um einen besonderen Bezug zur italienischen Filmwelt und spricht auch Besucher an, die sich für einzelne kulturelle Zeugnisse interessieren.

Kirchen und Kunstwerke im historischen Zentrum

Das Oratorio del Santissimo Sacramento besitzt ein Portal aus Terrakotta aus dem 14. Jahrhundert. Im Oratorio del SS. Sacramento befinden sich zudem Fresken aus dem 16. Jahrhundert, darunter „Madonna con il Bambino tra i SS. Giovanni Battista e Giorgio“. Beide Merkmale machen den Bau für Sie interessant, wenn Sie bei einem Ortsrundgang auf historische Details und sakrale Kunst achten.

Anzeige

Die Chiesa di Santa Maria in Castello erhebt sich am höchsten Punkt des historischen Zentrums von Montappone und stammt aus dem 18. Jahrhundert. Ihr Altar ist mit einer Madonna mit Kind von Pomarancio geschmückt. Damit verbindet dieser Ort eine markante Lage innerhalb des Zentrums mit dem Werk von Pomarancio.

Die Pfarrkirche S. Maria e S. Giorgio bewahrt ein Gemälde aus der Schule des Pomarancio mit dem Titel „Madonna con Bambino e Santi“ auf. In der Chiesa Parrocchiale di S. Giorgio wird außerdem ein Reliquienkreuz aus dem 15. Jahrhundert aufbewahrt. Für kulturinteressierte Besucher ergeben sich so mehrere konkrete Werke und Zeitbezüge, die Sie bei der Erkundung des Ortes beachten können.

Piazza Castello und der Blick über die Landschaft

Piazza Castello erreichen Sie über die von Linden gesäumte Via Giacomo Leopardi. Die Promenade rund um Piazza Castello bietet einen Aussichtspunkt mit Blick von den Sibillinischen Bergen bis zum Monte Conero. Dieser Abschnitt verbindet eine klar beschriebene Wegführung mit einem weiten Landschaftsausblick und eignet sich daher besonders für einen ruhigen Rundgang mit Blick auf die regionale Umgebung.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Weitere Ziele für Ihre Reiseplanung

Wenn Sie Montappone mit weiteren Orten kombinieren möchten, können Sie für Ihre Reiseplanung auch Servigliano, Monte San Pietrangeli, Montefortino, Santa Vittoria In Matenano, Montefalcone Appennino, Campofilone, Casone und Rapagnano prüfen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Fermo.