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Bernate Ticino: Kirchen, Geschichte und Natur

Unterkünfte in Bernate Ticino

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Bernate Ticino zwischen Kirchenkunst und Naturbeobachtung

Bernate Ticino vereint kirchliche Architektur, archäologische Spuren, historische Gebäude und naturkundliche Beobachtungen in der lombardischen Landschaft.

Im Zentrum der kulturellen Eindrücke steht die heutige Chiesa di San Giorgio. Ihre Gestaltung weist in das 17. Jahrhundert, während die Fassade zugleich Überreste einer älteren Struktur integriert. Dadurch treffen an einem Bauwerk verschiedene historische Ebenen sichtbar aufeinander.

File:Canalside buildings by Naviglio Grande in Bernate Ticino (MI), Lombardy, Italy - 2020-05-24.jpg File:Canalside buildings by Naviglio Grande in Bernate Ticino (MI), Lombardy, Italy - 2020-05-24.jpg Foto: Mænsard Vokser via Source, CC BY-SA 4.0

Die Chiesa di San Giorgio

Der Glockenturm ist spätgotisch gestaltet und besitzt Biforien sowie kleine Bögen. Biforien sind zweigeteilte Öffnungen, die dem Turm ein charakteristisches architektonisches Detail geben. Zur Chiesa di San Giorgio gehört außerdem eine kolonnadengestützte Krypta mit Baptisterium aus dem 13. Jahrhundert. Jüngere Restaurierungen führten sie zu ihrer ursprünglichen Ausstattung zurück.

Ein weiteres bemerkenswertes Detail ist eine gotische Lunette aus dem 14. Jahrhundert, die Bonino da Campione zugeschrieben wird. Dargestellt sind die Madonna, der Stifter, der heilige Georg und der heilige Jakobus.

Natur an der Lanca di Bernate

Im Gebiet der Lanca di Bernate steht die Beobachtung der Tierwelt im Vordergrund. Neben zahlreichen Wasservögeln wie Blässhühnern, Teichhühnern, Stockenten, Krickenten und Pfeifenten lassen sich dort auch Greifvögel, Füchse, Hasen, Igel, einige Fledermausarten und Nutrias beobachten.

Beim Wald La Ripa an der unbefestigten Straße von Bernate zur Lanca befindet sich ein Parkplatz. Dort beginnt ein naturkundlicher Weg, der eine leichte und respektvolle Beobachtung von Tieren und ihrem Lebensraum ermöglicht. Von der Lanca di Bernate aus führt außerdem der Weg zu einer Lichtung mit dem Calendario Celtico. In ihrer Mitte steht ein großer runder Granitstein mit eingravierten Zeichen des keltischen Tierkreises; die Rasenfläche ist von ebenso vielen Bäumen eingefasst, die jeweils dem entsprechenden Zeichen zugeordnet sind.

Historische Spuren in Bernate und Rubone

In Rubone ist ein sichtbarer Wachturm aus dem 15. Jahrhundert erhalten. Er gehörte wahrscheinlich zu den Bauwerken zur Kontrolle des Naviglio Grande. Palazzo Visconti ist der Wohntrakt der Canonica und trägt wegen seiner besonderen Formen auch die Bezeichnung „Castello“. Seine Hauptfassade ist zum Naviglio ausgerichtet. Das Gebäude wurde im 15. Jahrhundert als befestigte Burg errichtet und anschließend in eine Villa für Ferienaufenthalte umgewandelt.

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Santa Maria della Pace in Rubone wurde wahrscheinlich im 16. Jahrhundert neu errichtet, möglicherweise unter Umbau einer bereits bestehenden Kirche aus dem 14. Jahrhundert, durch Tommaso Crivelli und im 18. Jahrhundert umgestaltet. Im Gebiet von Bernate Ticino wurden außerdem keltische Gräber mit Grabbeigaben aus dem 3. bis frühen 2. Jahrhundert v. Chr. sowie zahlreiche Bestattungen aus der römischen Epoche entdeckt. Materialien aus beiden Grabungskampagnen werden in einem eigens dafür eingerichteten Raum im Museo Civico G. Sutermeister in Legnano ausgestellt.

Orientierung und Anreise

Die Movibus-Linie Z641 verkehrt über Castano Primo, Turbigo, Bernate und Magenta.

Weitere Orte für Ihre Reiseplanung

Gaggiano, Lissone, Opera, Melegnano, Casarile, Dresano, Colturano und Vanzaghello

Mailand.

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