Merate: Villen, Natur und Astronomie entdecken

Merate zwischen Kunst, Gärten und Sternenhimmel

Merate verbindet mehrere Reiseinteressen: Das Museo Civico di Storia Naturale Don Michelangelo Ambrosioni, Villen mit gestalteten Gärten, das Naturschutzgebiet Lago di Sartirana und der INAF-Standort mit seinen Teleskopen setzen unterschiedliche Akzente. Für Sie kann der Ort interessant sein, wenn Sie bei der Wahl eines Hotels Kultur, Landschaft und besondere Erlebnisse gemeinsam berücksichtigen möchten.

Museen, Skulpturen und historische Bauten

Das Museo Civico di Storia Naturale Don Michelangelo Ambrosioni ist in einem ehemaligen Klassenraum des Collegio „Alessandro Manzoni“ untergebracht. Seine historische Widerstandsabteilung bewahrt Dokumente aus dem Archiv Lazzarini auf. In Pagnano, einem Ortsteil von Merate, wurde die Fondazione Giuseppe Mozzanica 2007 gegründet, um das Werk eines Bildhauers und Malers zu bewahren und bekannt zu machen. Zum Museumskomplex gehört ein Bronzenhof im Freien. Dort sind einige der bedeutendsten Bronzen sowie drei Marmorwerke ausgestellt.

Die Villa De Ferrari Bagatti Valsecchi ist ein im 18. Jahrhundert errichteter Landsitz in Merate und bewahrt Fresken, Mobiliar und Dekorationen aus dieser Epoche. Ihr 12.000 m² großer Park verbindet einen romantischen Garten mit einem italienischen Garten. Ein Teich, ein Kenotaph, Orangerien und ein Gewächshaus gehören ebenfalls zur Anlage. Die Villa Il Subaglio wird in einem Dokument aus dem Jahr 1671 erwähnt. Sie besitzt einen italienischen Garten mit Statuen und Brunnen, einen englischen Garten und einen weitläufigen Wald. Besichtigungen können mit einer Ansprechpartnerin gebucht werden.

Gartenkunst und sakrale Architektur

Die Gärten der Villa Belgiojoso Brivio Sforza umfassen Bereiche im italienischen, englischen und französischen Stil und führen zu einem Aussichtspunkt. Der Palazzo Prinetti besitzt einen siebenstöckigen zylindrischen Turm mit einem Sockel aus Stein und einem Backsteinschaft. Gekrönt wird er von einer neorenaissancezeitlichen Loggetta. Die Pfarrkirche Sant'Ambrogio wurde wahrscheinlich im 15. Jahrhundert erbaut und zwischen dem 17. Jahrhundert und der Mitte des 19. Jahrhunderts ausgeschmückt.

Natur am Lago di Sartirana

Der Lago di Sartirana liegt im Gebiet von Merate. Seit 1983 ist er ein Naturschutzgebiet der Region Lombardei, seit 2003 außerdem ein Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung (SIC). Das 23 Hektar große Grüngebiet um den See bietet einen Weg am Uferdamm, der in das Schilfgebiet führt. Eine Holzbrücke führt zu einer Beobachtungshütte für die Vogelbeobachtung. Damit ergänzt der See die kulturellen Ziele um ein Naturthema mit eigener landschaftlicher Prägung.

Himmelsbeobachtung und Teleskope

Auch die Astronomie gehört zum Merater Besuchsspektrum. Geführte Himmelsbeobachtungen am Standort Merate finden in der Regel drei- bis viermal im Monat statt, wenn der Mond im ersten Viertel steht. Der Standort Merate des INAF bietet außerdem Führungen durch das Gelände und die beiden Kuppeln mit den Ruths- und Zeiss-Teleskopen.

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