Merone zwischen Seen, Fluss und Geschichte
File:Canale sul fiume Lambro in Merone 1.jpg
Foto: Iolanda Pensa via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Merone zwischen Seen, Fluss und Hügeln
Merone ist hügelig geprägt und durch seine Gewässer gekennzeichnet. Der Lambro fließt zwischen den Hügeln und durchquert das gesamte Gebiet. An den Ufern des Lago di Pusiano bei Moiana ist der natürliche Charakter mit einer für das Gebiet typischen Abfolge von Vegetationszonen, insbesondere Schilf- und Seggenbeständen, noch relativ gut erhalten. Wenn Sie Natur und Kultur in Ihren Aufenthalt einbeziehen möchten, bietet Merone dafür unterschiedliche Anknüpfungspunkte. Wasser, Hügel und Ufervegetation geben dem Ort ein deutliches landschaftliches Profil.
Oasi di Baggero und Wege am Wasser
Ein wichtiger Naturraum ist die Oasi di Baggero, ein geschütztes Gebiet im Parco Naturale della Valle del Lambro. Sie umfasst 26 Hektar in vier Gemeinden der Provinz Como, darunter Merone. Die Alta Via in der Oasi di Baggero bildet einen Rundweg um die Seen und verbindet sich mit den umliegenden Rad- und Fußwegen. Ein Teil der Wege, darunter der Sentiero al Cavolto und die Wege am Wasserfall, ist eben, mit Beton oder festem Erdreich ausgeführt und für Rollstühle geeignet.
Auch der Naturlehrpfad Sentiero della Buerga gehört zu den konkreten Möglichkeiten, die Landschaft zu erleben. Er kann von Alserio oder Merone aus begangen werden, bietet Ausblicke auf den See sowie den Wald und führt zum Zentrum für Umwelterziehung. Für Radinteressierte ist eine Radroute mit dem Lago di Pusiano in der Gemeinde Merone als Start- und Zielpunkt verbunden und führt zugleich in Beziehung zu Como.
Mühlen, Kirchen und Ortsgeschichte
Merone besitzt außerdem mehrere kulturhistorische Anknüpfungspunkte. Die Chiesa della Madonna del Rosario di Pompei in Merone ist eine Kirche aus dem 17. Jahrhundert. Das Ecomuseo dei Mulini in der Via Mazzini ist in einer Mühle aus dem Jahr 1722 untergebracht, die wieder vollständig funktionsfähig gemacht wurde. Bei den Mulini di Baggero sind Schleusen, Wasserräder und ein Raum mit einer Ölpresse erhalten; eines der Wasserräder ist noch funktionsfähig. Bis zum Jahr 1888 diente das Santuario della Beata Vergine del Rosario di Pompei als Pfarrkirche von Moiana und Merone sowie teilweise von Incino.
Zur Geschichte des Ortes gehört auch das Schloss von Merone. Es wurde im Jahr 1285 von den Della Torre im Krieg mit den Visconti um die Herrschaft über Mailand zerstört. Zusammen mit den Kirchen und Mühlen verweist dieser historische Einschnitt auf die wechselvolle Vergangenheit des Ortes, während die Wege an Seen, Fluss und Wald eine landschaftliche Perspektive eröffnen. So können Sie Merone je nach Interesse über geschützte Natur, Spazierwege, Radverbindungen oder erhaltene Zeugnisse früherer Nutzung kennenlernen.
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