Maslianico zwischen Voralpenlandschaft und historischen Wegen

File:Valico Maslianico-Roggiana CH.jpg File:Valico Maslianico-Roggiana CH.jpg Foto: Francesco PIRANEO G. via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Maslianico zwischen Voralpen und Grenzwegen

Maslianico erstreckt sich vom flachen Gelände an den östlichen Hängen des Monte Bisbino. Die Landschaft ist typisch für die Lombardischen Voralpen und verbindet unterschiedliche Eindrücke: Im oberen Teil des Ortes ist Kalkstein von Moltrasio an zahlreichen Straßeneinschnitten sowie im stillgelegten kleinen Steinbruch Cava dei Pini sichtbar. In der näheren Umgebung befindet sich außerdem der als „Peak“ klassifizierte Monte Bisbino. Wenn Sie eine Reise nach Maslianico planen, begegnen Ihnen damit sowohl geologische Besonderheiten als auch eine Landschaft, die sich über Wege und historische Spuren erschließt.

Landschaft mit Höhlen und Wasserläufen

Der Breggia wird von mehreren kurzen Bächen gespeist. Sie entspringen an den Hängen des Bisbino, fließen durch steile, annähernd parallele Täler ab und münden in den Breggia. Bei der Ortschaft Scaletto liegt La Tana, eine von drei bekannten Höhlen auf Höhen zwischen 420 und 480 Metern. Der Weg La Tana führt zur Höhle La Tana. Diese Verbindung aus Gelände, Wasserläufen und Höhlen gibt dem montanen Teil von Maslianico ein klares Profil, ohne dass dafür eine bestimmte Route oder Aufenthaltsdauer vorausgesetzt werden muss.

Historische Wege und besondere Wegbegleiter

Der montane Teil von Maslianico verfügt über zahlreiche historische Wege und Routen, die durch die Wälder des Ortes in benachbarte Gemeinden führen. Die Lake Como Poetry Way führt vom Valico di Roggiana in Maslianico über Cernobbio und Como bis nach Brunate. Entlang dieser Route gibt es Little Free Libraries, an denen Wandernde Bücher mitnehmen und zurücklassen können. Auch die Geschichte der Wege ist präsent: Die Scala di Ronda diente Grenzwächtern zur Überwachung der steilen Grenzhänge; dort befinden sich eine originale Stacheldrahtabgrenzung und eine rekonstruierte Wachhütte. Einige Wege am Grenzübergang Roggiana wurden in der Vergangenheit zudem von Schmugglern genutzt.

Kirchen, Kanalgeschichte und Malerei

Zur Kulturgeschichte gehört die Roggia Molinara, ein alter künstlicher Kanal, der bereits im Mittelalter bestand und das Wasser des Breggia zu den einst zwischen Maslianico und Cernobbio vorhandenen Mühlen leitete. Das Santa Teresa Sanctuary ist einschiffig und im lombardisch-romanischen Stil gestaltet; die Innenwanddekoration wurde 1955 fertiggestellt. Die Existenz der Chiesa comparrocchiale di Sant’Ambrogio in Maslianico ist seit 1290 belegt. Einen zeitgenössischeren Akzent setzt LA VOCE DEL COLORE, eine traditionelle Gemäldeausstellung in Maslianico, die ihre 15. Ausgabe erreicht hat.

Orte im Umfeld einordnen

In der näheren Umgebung von Maslianico befindet sich das Monument of Alessandro Volta. In der Umgebung liegen außerdem die als „Monument“ klassifizierte Camerlata Fountain, der als „Mountain“ klassifizierte Monte Generoso und der als „Mountain“ klassifizierte Punta Caldera. Im weiteren regionalen Umfeld befinden sich die als „Palace“ klassifizierten Villa Augusta und Villa Mirabello sowie der als „Peak“ klassifizierte Cima del Costone. Für Ihre Unterkunftsentscheidung kann es hilfreich sein, zunächst den persönlichen Schwerpunkt zu bestimmen: historische Wege und Landschaft, Sakralbauten und Kanalgeschichte oder Ausstellungen und Orte im regionalen Umfeld.

Weitere Orte entdecken

Ergänzend zu Maslianico können Sie auch Bugiallo, Erbonne, Garzeno, Valmorea, Luisago, Torno, Olgiate Comasco und Albogasio in Ihre weitere Italienplanung einbeziehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Como.

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