Mariano Comense: Kirchen, Seen und Architektur

File:Mariano Comense panorama 2014 01.JPG File:Mariano Comense panorama 2014 01.JPG Foto: Chiyako92 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Mariano Comense lässt sich über historische Bauwerke, religiöse Kunst und künstlich angelegte Seen kennenlernen. Der Ort bietet damit unterschiedliche Anknüpfungspunkte für eine Italienreise, bei der Sie Kultur und Landschaft miteinander verbinden möchten.

Kultur und gebaute Geschichte

Die Villa Sormani geht auf das 18. Jahrhundert zurück. Noch weiter reicht die Geschichte der Chiesetta di San Martino: Sie wurde im 11. Jahrhundert erbaut. Ihre Wandmalereien an der Südseite schildern Ereignisse nach dem Tod des heiligen Martin. Die Chiesetta di San Martino gilt außerdem als bedeutendes Kulturgut von künstlerischem Interesse. Samstags können Öffnungen unter Betreuung von Freiwilligen der Pfarrei Carugo stattfinden.

Auch weitere Sakralbauten prägen das kulturelle Bild. Das Battistero di San Giovanni Battista in Mariano Comense wurde 1912 zum Nationaldenkmal erklärt. An der Fassade der Chiesa di Santo Stefano befindet sich ein Mosaik, das das Martyrium des heiligen Stephanus darstellt. Von der Chiesa di San Francesco zogen Prozessionen aus, die viele neu ernannte Pröpste begleiteten.

Ein besonderes Beispiel ländlicher Architektur ist die Cascina Mordina. Sie erstreckt sich über drei Stockwerke; ihr zentraler Baukörper ist in vier Teile gegliedert und verfügt über einen Portikus sowie eine Loggia. An der Cascina Mordina lenken Portikus und Loggia bei der Besichtigung den Blick auf die bauliche Gliederung des zentralen Baukörpers. In der Brughiera von Mariano Comense gilt die Cascina Mordina als repräsentatives Beispiel ländlicher Architektur. Zum lokalen Charakter gehört außerdem die Holzverarbeitung, für die Mariano Comense besonders bekannt ist. Die Holzverarbeitung ergänzt die Bau- und Kirchengeschichte um ein weiteres lokales Handwerksthema.

Seen und Landschaft

Zwei künstlich angelegte Seen liegen auf einem Hügel von Mariano Comense und stammen aus dem späten 19. Jahrhundert. Diese beiden Seen gehören zum Parco della Brughiera Briantea. Ein dritter See liegt im Parco dei Vivai in Mariano Comense. Für die Reiseplanung lassen sich die Seen den beiden Parkanlagen getrennt zuordnen. Wer sich für Landschaftsgestaltung und die Verbindung von Naturraum und Ortsgeschichte interessiert, findet hier mehrere klar unterscheidbare Themen innerhalb desselben Reiseziels.

Anreise und besondere Wege

Für die Anreise mit der Bahn ist der Bahnhof Mariano Comense ein konkreter Orientierungspunkt: Er liegt an der Milano-Asso-Linie von FERROVIENORD. Die Etappe des Cammino di Sant'Agostino beginnt in Mariano Comense am Santuario della Madonna di San Rocco.

Schwerpunkte für Ihren Besuch

Für einen Besuch in Mariano Comense können Sie zunächst zwischen vier Schwerpunkten wählen: Kirchen und historische Architektur, die Bauformen der Cascina Mordina, die Geschichte der Holzverarbeitung oder die künstlich angelegten Seen. Die Reiseplanung lässt sich so an den Themen ausrichten, die Sie vor Ort näher kennenlernen möchten.

Weitere Orte für Ihre Reiseplanung finden Sie hier: Villa Guardia, Cirimido, Sorico, Gravedona, Dolo, Albiolo, Laglio und Canzo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Como.

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