Como entdecken: Seeufer, Geschichte und Kultur

File:Como, Italy (2025) - 002.jpg File:Como, Italy (2025) - 002.jpg Foto: Another Believer via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Como zwischen Seeufer und Geschichte

Como eignet sich für Sie, wenn Sie historische Bauwerke, Museen, Wege am Wasser und eine Fahrt über den See in einem abwechslungsreichen Stadterlebnis verbinden möchten. Die Stadt bietet dafür unterschiedliche Anknüpfungspunkte: wissenschaftliche Erinnerung an Alessandro Volta, Sakralarchitektur, Seidengeschichte sowie Wege, die den Blick auf den Lario lenken.

Architektur und kulturelle Spuren

Am Seeufer steht der Tempio Voltiano, ein neoklassizistisches Bauwerk, das zur Würdigung von Alessandro Volta und zur Förderung seiner Studien geschaffen wurde. Der Tempio Voltiano zeigt originale und rekonstruierte wissenschaftliche Instrumente von Volta sowie Dokumente und Materialien über sein Leben. Damit verbindet sich die architektonische Gestalt des Gebäudes mit einem konkreten Einblick in die wissenschaftliche Geschichte Comos.

Die Villa Olmo wurde Ende des 18. Jahrhunderts begonnen und 1812 von den Marchesi Odescalchi fertiggestellt. Heute dient sie als Veranstaltungsort für kulturelle Veranstaltungen und Kunstausstellungen. Der Duomo di Como ergänzt dieses Bild mit einer langen Baugeschichte: Sein Bau begann 1396 und dauerte fast 400 Jahre. An seiner Fassade befinden sich Skulpturen von Plinius dem Jüngeren und Plinius dem Älteren aus der Werkstatt von Giovanni Rodari.

Auch die Basilica di San Fedele führt weit in die Geschichte zurück. Sie wird möglicherweise auf etwa 1120 datiert; ihr heutiger Grundriss folgt einem bereits bestehenden Gebäude. Die vorsichtige Datierung gehört dabei ebenso zum historischen Charakter des Bauwerks wie die erkennbare Kontinuität seines Grundrisses.

Museen von der Antike bis zur Seide

Das Museo Archeologico Paolo Giovio zeichnet die frühe Geschichte Comos von der Vorgeschichte bis zur römischen Zeit nach und zeigt Funde aus dem Gebiet des Lario. Die Ausstellungsräume sind derzeit wegen Wartungsarbeiten für die Öffentlichkeit geschlossen. Für Ihre Planung ist dieser aktuelle Status wichtig, wenn Sie den Museumsbesuch mit anderen Kulturzielen verbinden möchten.

Das Museo della Seta di Como widmet sich dagegen der Seidenherstellung. Präsentiert wird der gesamte Prozess: von der Seidenraupe über gefärbte Garne und Handdruck bis zu Modesammlungen. So erhalten Sie einen zusammenhängenden Blick auf die einzelnen Stationen dieses Handwerks und seine Verbindung zur regionalen Kultur.

See, Standseilbahn und Wege

Der Spazierweg am See in Como bietet Ausblicke auf den Comer See und den Lario. Eine andere Perspektive eröffnet der Liniendienst der Navigazione Lago di Como: Von Como aus kann eine Schifffahrt durch das erste Seebecken mit Zwischenstopps in Cernobbio, Moltrasio, Torno und Blevio unternommen werden.

Die Station der Como-Brunate-Standseilbahn befindet sich an der Piazza De Gasperi. Sie wurde 1894 eingeweiht und erreicht Brunate in wenigen Minuten. Von Brunate aus können Sie auf zwei Wegen zu Fuß nach Como zurückkehren, darunter auf einem Weg am Eremo di San Donato vorbei.

Für einen längeren Spaziergang steht der Chilometro della Conoscenza. Der panoramische Fußweg verbindet Villa Olmo, Villa del Grumello und Villa Sucota miteinander. Damit lassen sich Architektur, Landschaft und Bewegung in einer klaren Wegfolge zusammenführen, ohne die kulturellen Stationen voneinander zu trennen.

Weitere Orte für Ihre Reiseplanung

Wenn Sie neben Como auch andere italienische Orte prüfen möchten, finden Sie hier weitere Ziele zur individuellen Orientierung: Lomazzo, Porlezza, Zelbio, Albese Con Cassano, Acquaseria, Carimate, Cernobbio und Caglio.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Como.

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