Piancogno zwischen Kirchen, Bergen und Weinbergen

Piamborno verbindet sakrale Architektur mit historischen Bauformen und Landschaftsbezügen. Der Ort zeigt dabei sowohl prägende Kirchenbauten als auch eine Villa mit ungewöhnlichen architektonischen Einflüssen.

Kirchen und historische Bauformen in Piamborno

Die Parrocchia „S. Famiglia e S. Vittore“ in Piamborno besitzt eine unvollendete Fassade aus unverputztem Mauerwerk. Ihr ursprünglicher Entwurf stammt vom Architekten Fortunato Canevali. Auch der Grundriss gehört zu den prägenden Merkmalen des Sakralbaus: Er hat die Form eines lateinischen Kreuzes mit einem einzigen Schiff.

Die Chiesetta di San Filippo Neri vereint mehrere eigenständige Baudetails. Ihr Glockenturm stammt aus dem 17. Jahrhundert. Hinzu kommt ein stark vorspringender Anbau aus dem 19. Jahrhundert, der das steinerne Eingangsportal zum Kirchenraum enthält. Für Menschen mit Behinderungen sind spezielle Lösungen vorhanden, die den Zugang ermöglichen. Die datierten Teile der Chiesetta reichen vom 17. bis ins 19. Jahrhundert. So lassen sich an diesem Bauwerk historische Elemente und eine ausdrücklich vorhandene Zugangslösung gemeinsam betrachten.

In Piamborno steht außerdem die Villa Gheza. Das Gebäude wurde im Jahr 1920 errichtet und besitzt einen markanten Turm. Der markante Turm ist mit Formen verziert, die von der arabischen und spanischen Welt inspiriert sind, und setzt damit einen anderen architektonischen Akzent als die Kirchen von Piamborno. Der Bau aus dem Jahr 1920 folgt zeitlich auf die Gründung des Heiligtums im Jahr 1467.

Das Santuario dell’Annunciata

Das Santuario dell’Annunciata in Piancogno ist ein Pilgerziel und beherbergt die Museumszelle des Beato Innocenzo da Berzo. Das Heiligtum wurde im Jahr 1467 gegründet. Zu seinem Bestand gehören Fresken aus dem 15. Jahrhundert, die Pietro da Cemmo im Jahr 1475 malte. Die Gründung 1467 und die Fresken von 1475 liegen zeitlich acht Jahre auseinander. Das Santuario verbindet religiöse Bedeutung mit einer Museumszelle und historischer Kunst.

Berge und Weinberge rund um Piamborno

Zur Berglandschaft in der Umgebung von Piamborno gehören der Gipfel Monte Altissimo sowie Pizzo Camino, Monte Crestoso und Monte Muffetto. Monte Altissimo befindet sich in der näheren Umgebung; Pizzo Camino, Monte Crestoso und Monte Muffetto befinden sich in der Umgebung von Piamborno. Die vier Berge bilden unterschiedliche Landschaftsbezüge rund um den Ort, ohne dass damit eine bestimmte Entfernung oder Route verbunden ist.

Die Weinberge von Bignotti erstrecken sich entlang der antiken Via delle Volte. Die antike Via delle Volte gibt dem Weinbau von Bignotti einen historischen Rahmen.

Historische Ziele im regionalen Umfeld

Im weiteren regionalen Umfeld von Piamborno liegen das Kloster Monastero di San Salvatore, die Burg Castello di san Giovanni und die historische Stätte Torre Avogadro. Ebenfalls in diesem Umfeld befindet sich das Kloster Santuario di Santa Maria del Giogo. Der regionale Blick reicht damit von Klöstern über eine Burg bis zu einer historischen Stätte und erweitert die örtlichen Bau- und Kulturbezüge um weitere historische Ziele.

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