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Bordogna zwischen Saumpfad, Kirchen und Berglandschaft

Unterkünfte in Bordogna

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Bordogna verbindet einen historischen Wegraum mit Kirchen, Burgruinen und einer von Wasser geprägten Berglandschaft. Für Sie entsteht daraus ein Ziel, in dem Wanderrouten und Kulturgeschichte eng nebeneinanderstehen.

File:Roncobello chiesa Bordogna.JPG File:Roncobello chiesa Bordogna.JPG Foto: Ago76 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Wege an der Valle di Fondra

An der alten Weggabelung zur Valle di Fondra steht die Chiesa della Forcella; ihre Vorhalle diente Reisenden als Unterkunft. Der Sentiero 269 verläuft auf einem noch bestehenden historischen Saumpfad von Lenna über Bordogna, Baresi und Roncobello. Bei der Fraktion Forcella di Bordogna zweigt ein bis heute begehbarer Weg in Richtung Valle di Fondra ab.

Fels und Wasser im Landschaftsbild

In der Nähe fließt der Brembo durch eine Schlucht, die das Wasser im Lauf von Jahrtausenden aus dem Fels herausgearbeitet hat. Die Druckrohrleitung vom Becken von Baresi zur Wasserkraftanlage von Bordogna prägt die Landschaft. Ein Bach an der Route Bordogna–Fondra–Roncobello kann sich gelegentlich in einen Wasserfall verwandeln; ein solcher Wasserfall ist von der Provinzstraße in Richtung Branzi sichtbar.

Routen mit verschiedenen Akzenten

Der Giro dei cantoni di Lenna e Bordogna führt zum Sportplatzbereich von Bordogna, wo Picknick- und Grillplätze vorhanden sind. Die Route Bordogna–Fondra–Roncobello beginnt neben der Chiesa di Bordogna, führt über die Via Case und den Saumpfad nach Zucchero sowie entlang der Ria di Spì an der Druckrohrleitung des Wasserkraftwerks von Bordogna. Die Via delle Rocce kehrt nach einem kurzen asphaltierten Abschnitt zum alten Castello Forcella di Bordogna zurück und führt am kleinen Friedhof von Bordogna vorbei.

Kirchen und eine alte Brücke

Die Chiesa della Forcella besitzt ein einschiffiges Langhaus, einen kleinen Glockenturm und eine Vorhalle. In ihrer bergseitigen kleinen Kapelle gibt es Schirmgewölbe sowie Fresken an den Wänden und in den Gewölbezwickeln. Die alte Brücke von Bordogna, Ponte del Bernigolo, überquert den Carona-Zweig des Brembo.

Kirchengeschichte in mehreren Epochen

Die Chiesa di Bordogna, Santa Maria Assunta, wurde ab 1715 auf dem Gelände einer früheren Kirche errichtet und 1737 geweiht. Sie bewahrt den quadratischen steinernen Glockenturm der Vorgängerkirche, der später unter anderem durch Biforen an der Ost- und Westseite verändert wurde. Die Cappella e Oratorio di San Rocco entstand etwa von 1520 bis 1526 auf einem ehemaligen Friedhofsgelände als Votivkapelle zu Ehren des heiligen Rochus und zum Schutz vor der Pest.

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Das Castello di Forcella

Beim Castello di Forcella gehören ausgedehnte Umfassungsmauern mit quadratischem Grundriss und die Reste eines Turms mit etwa sieben Metern Seitenlänge zu den archäologischen Überresten. Die Anlage scheint schrittweise ab dem 12. Jahrhundert errichtet worden zu sein und erreichte im 14. Jahrhundert eine komplexere Gestalt. Sie soll den einzigen Zugang zur Valle di Fondra kontrolliert und dadurch eine gewisse strategische Bedeutung besessen haben.

Eine historische Käsetradition

Eine historische Tradition der Familie Bordogna-Fondra sieht vor, dass die Pächter der Alpe Mezzeno seit 1400 ununterbrochen zwei Käselaibe an die Nachkommen der Familie entrichten.

Hinweis zur Brücke

Für Ihre Anreiseplanung gilt eine konkrete Datumsangabe: Am 24. Juli 2026 liefen Arbeiten zur Erneuerung der Brücke von Bordogna an der SP 3 „SP 2 – Roncobello“, die in den Gemeinden Moio de' Calvi und Roncobello liegt.

Für weitere Orte können Sie auch Valleve, Lallio, Chiuduno, Palazzago, Castro, Vall'alta, Spinone Al Lago und Carvico erkunden.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bergamo.

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