Calice Ligure: Wege, Kultur und regionale Geschichte
Unterkünfte in Calice Ligure
Calice Ligure verbindet thematische Wege, historische Bauwerke und ligurische Festtraditionen. Naturbeobachtung, Kultur und regionale Küche lassen sich hier in unterschiedlichen Rhythmen erkunden. Bei der Wahl Ihres Hotels können Sie darauf achten, ob Sie Spazierwege, längere Routen, Baugeschichte oder lokale Spezialitäten in den Mittelpunkt Ihrer Tage stellen möchten.
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Foto: trolvag via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Vier Wege mit unterschiedlichen Schwerpunkten
Das kommunale Projekt „A spasso per Calice Ligure“ bietet vier thematische Wege an. Das Routennetz beginnt auf der Piazza Cesio; dort gibt es eine Informationsecke mit Anschlagtafel und taktiler Karte. Die Via del Beo ist der zentrale Weg und durch spezielle Beschilderung sowie Schutzvorrichtungen für blinde oder sehbehinderte Besucherinnen und Besucher vollständig nutzbar. Der Percorso Cultura ist ein Spazierweg mit wenigen Schwierigkeiten und historischem, kulturellem sowie landschaftlichem Charakter. Der Percorso Natura ist eine naturkundliche Wanderung zur Beobachtung der Umwelt und der landwirtschaftlich genutzten Flächen und weist einen höheren Schwierigkeitsgrad auf. Der Percorso Sensoriale regt den Tastsinn, Geruchssinn, Gehör und die Propriozeption, also die Körperwahrnehmung, an.
Routen und Landschaft
Weitere Routen ergänzen die Auswahl. Die Route „Calice - Eze - Madonna della Guardia“ führt über 3.396 Meter. Die Route „Calice - C.Gariglio - S.Rocco“ führt über 2.408 Meter. Die Route „Anello di Canto e Cascate rio Carbuta“ führt über 2.311 Meter. Die Route „Carbuta - S.Martino - Madonna delle Grazie - Strada di Colla S. Giacomo - Rif. Siri - AVML presso colle Cravarezza“ führt über 6.684 Meter. Die unterschiedlichen Streckenlängen helfen Ihnen, Optionen zu vergleichen und Ihre Tagesplanung an Ihren Interessen auszurichten.
Zur Landschaftsgeschichte gehört der Wildbach Pora: Er hat rund um Calice eine flache Schwemmlandfläche geschaffen, auf der intensiver Bewässerungsanbau betrieben werden konnte. Auch die Rebsorte Barbarossa wurde in Calice angebaut und ist inzwischen nahezu verschwunden.
Kirchen, Brücke und Casa del Console
Die Pfarrkirche San Nicolò wurde im 17. Jahrhundert auf den Resten eines Bauwerks aus dem 13. Jahrhundert errichtet. Die Kapelle Santa Liberata wurde 1550 errichtet und im 18. Jahrhundert restauriert. Die Kirche San Sebastiano hat drei Schiffe, eine viereckige Apsis und ein Renaissanceportal. Der zentrale Abschnitt des Weges „strada vecchia per Eze“ gehört in Calice Ligure zu den geschützten unbeweglichen Kulturgütern. Bei Mordeglia, zwischen der Kirche San Sebastiano und Calice, liegen die Überreste der mehrbogigen Pons-Paule-Brücke aus großen behauenen Blöcken; sie gelten wahrscheinlich als römischen Ursprungs, da sie auf dem ursprünglichen Verlauf der Via Julia Augusta liegt.
Die öffentliche Villa Casa del Console stammt aus dem frühen 19. Jahrhundert und bewahrt die historische Erinnerung an die von Emilio Scanavino geprägte Künstlerkolonie von Calice Ligure. Zu ihr gehört die Sammlung „Cartoline d’Autore“ mit etwa einhundert kleinformatigen Werken aus einem von der Gemeinde 1980 ausgeschriebenen Wettbewerb.
Festa di Settembre und Anreise
Die Festa di Settembre findet jedes Jahr im September zum Abschluss der Sommersaison statt und bietet Essens- sowie Handwerksstände aus Ligurien und dem südlichen Piemont. Das historische Gericht der Festa ist entbeintes, paniertes und frittiertes Kaninchen. Für die Anreise verbindet die TPL-Linie 35 Calice Ligure mit Finale Ligure.
Weitere Reiseziele
Für Ihre weitere Reiseplanung können Sie auch Ceriale, Magliolo, Capitolo-costa, Erli, Albissola Marina, Mioglia, Bardino Nuovo und Campochiesa erkunden.
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