Tellaro am Meer: Carruggi, Kirchen und Küstenwege
Unterkünfte in Tellaro
Tellaro: Meer, Carruggi und Geschichte
Tellaro verbindet enge ligurische Carruggi, geschichtliche Bauten und eine ausgeprägte Küstenlandschaft. Zwischen dicht aneinander stehenden Häusern treffen Ortsgeschichte, maritime Perspektiven und Wanderrouten aufeinander. Wenn Sie Kultur und Bewegung in einer Reise verbinden möchten, reicht das Spektrum von Kirchen und Wehrmauerresten bis zu einer ausgeschilderten Wanderrunde.
Ein dichtes Ortsbild mit ligurischem Charakter
Das Ortsgefüge von Tellaro umfasst enge ligurische Carruggi zwischen dicht aneinander stehenden Häusern. Seit 2004 gehört Tellaro dem Club der „Borghi più belli d’Italia“ an. Beide Merkmale prägen die besondere Stellung des Ortes: Die Architektur bleibt eng mit dem gewachsenen Ortsbild verbunden, während die Zugehörigkeit zum Club seine Einordnung unter Italiens besonders schöne Dörfer markiert.
Kirchen und Zeugnisse der Vergangenheit
Die neuere Pfarrkirche von Tellaro ist Maria Stella Maris geweiht. In der Kirche Stella Maris befindet sich ein Tafelbild mit Madonna, Kind und Engeln, das ursprünglich in der Kirche San Giorgio war. San Giorgio wurde in seinen wesentlichen Teilen zwischen 1564 und 1584 errichtet und steht direkt am Meer. Einer der Wehrtürme von Tellaro wurde zum Glockenturm dieser Kirche umgestaltet.
Sottoria und Oratorio
Die Sottoria ist das erhaltene Überbleibsel einer im Mittelalter errichteten überdachten Wehrmauer. Ein schmiedeeisernes Tor aus dem 18. Jahrhundert markiert den Eingang zur Sottoria-Galerie. Diese Galerie ist etwa 70 Meter lang und 2,20 Meter breit. Für kulturinteressierte Besucher verbindet sich hier die enge Ortsstruktur mit anschaulichen Spuren der Befestigungsgeschichte.
Das Oratorio S. Maria ’n Selàa ist einer der ältesten Orte der Religionsausübung in Tellaro. Das entweihte Oratorio wird als Ort für zivile Trauungen sowie für Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt. Auch die historischen Waschhäuser an der Marina gehören zur örtlichen Vergangenheit: Sie dienten bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts als Ort des gemeinschaftlichen Zusammenkommens.
Marina, Klippen und Buchten
Die Marina von Tellaro verfügt über einen kleinen Hafen voller Boote. Hinter der Marina bietet ein Klippenweg Ausblicke auf das Dorf, die Inseln des Golfs der Poeten und die zerklüftete Küste von Fiascherino. Von der Straße nach Lerici bei Tellaro führen bequeme Treppen zu den Klippen und weiter zu den Buchten von Fiascherino. So lassen sich Ortsbild, Hafen und Küstenformen in eng miteinander verbundenen Themen entdecken, ohne dass daraus ein einheitlicher Ausflug werden muss.
Wanderrouten mit unterschiedlichen Profilen
Die Route Tellaro–Portesone–Barbazzano–Fiascherino dauert eine Stunde, weist 115 Höhenmeter auf und hat den Schwierigkeitsgrad E. Sie führt durch Olivenkulturen zu den Ruinen von Portesone und Barbazzano. Daneben ist der Rundweg Tellaro–La Serra–Rocchetta–Zanego–Tellaro eine ausgeschilderte Wanderrunde.
Tellaro ist innerhalb des Regionalen Naturparks Montemarcello-Magra-Vara durch mehrere aussichtsreiche Wege mit Lerici, La Serra und Montemarcello verbunden.
Weitere Reiseziele
Für die weitere Orientierung können Sie auch Castello, Pitelli, Lavaggiorosso, Bonassola, Ponzano Superiore, Piana Battolla, Rio und Framura aufrufen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: La Spezia.