Cipressa: Mittelalterliches Dorf, Kunst und Radrouten
Unterkünfte in Cipressa
Cipressa ist ein befestigtes, auf einem Hügel gelegenes Dorf im ligurischen Hinterland. Zwischen mittelalterlich geprägtem Ortsbild, Kirchen, zeitgenössischer Kunst und Radrouten entdecken Sie unterschiedliche Seiten dieses ligurischen Reiseziels.
Ein Dorf mit mittelalterlichen Spuren
Enge Carruggi, Sackgassen, überwölbte Durchgänge, ansteigende Wege und bearbeitete Türstürze prägen Cipressa. Die Formen des Ortes erinnern an seine mittelalterliche Vergangenheit und machen den Rundgang durch die Gassen zu einer unmittelbaren Begegnung mit der gebauten Geschichte.
Auch die Kirchen führen durch verschiedene Epochen. Die Pfarrkirche Sant'Antonio Abate wurde erstmals im Jahr 1153 erwähnt. Santa Maria „de Platea“ („della Piazza del Castello“) gilt als ältestes Gotteshaus des Dorfes Cipressa. Die Chiesa parrocchiale della Visitazione di Maria Vergine bewahrt zahlreiche Seitenkapellen mit kostbarem Stuck- und Freskenschmuck. Die Chiesa della Visitazione di Maria Santissima wurde etwa zwischen 1644 und 1654 erbaut.
Auf einem Hügel außerhalb des historischen Zentrums liegt die Fortezza del Gallinaro. Sie wird mit der früheren Verteidigung gegen Sarazenenüberfälle in Verbindung gebracht. In Lingueglietta steht am Hang des Hügels, an dem der Ort liegt, die Chiesa-fortezza di San Pietro. Das romanische Sakralgebäude wurde zu einer Verteidigungsanlage umgebaut; außerdem sind dort noch die Grundmauerruinen des Schlosses der Herren von Laigueglia zu sehen.
Villa Biener: Kunst und mediterrane Pflanzenwelt
Wenige Kilometer unterhalb von Cipressa, nahe Aregai, befindet sich Villa Biener. Der Ort ist ein Park für zeitgenössische Kunst und ein Museum der Migrationskulturen. Villa Biener beherbergt eine permanente multiethnische Sammlung zeitgenössischer Kunst. Zum Gelände gehören Terrassen mit Olivenbäumen, Obstbäume und botanische Arten aus dem Mittelmeerraum und darüber hinaus.
Für Villa Biener sind für die Monate Mai bis September Besichtigungszeiten von 15:00 bis 19:00 Uhr sowie Besichtigungen nach Vereinbarung angegeben. Damit ergänzt der Kunstpark die historischen Kirchen und Befestigungsbezüge von Cipressa um einen anderen kulturellen Schwerpunkt.
Radfahren zwischen Tal und Hinterland
Für Spaziergänger und Radfahrer ist der Radweg im Valle del San Lorenzo vorgesehen. Er verläuft auf der ehemaligen Trasse der Eisenbahnlinie Genova–Ventimiglia und ist vom Autoverkehr der Aurelia abgeschirmt. Die frühere Bahntrasse bildet damit einen klar erkennbaren Rahmen für eine entschleunigte Erkundung des Tals.
Von Cipressa führt außerdem ein breiter unbefestigter Höhenweg zum Passo di San Salvatore und eignet sich für Mountainbiking. Wer lieber mit dem Rennrad unterwegs ist, findet zwischen Cipressa, Pietrabruna, Boscomare und Lingueglietta Straßen, die zu einer Runde verbunden sind und ruhiges Rennradfahren im Hinterland ermöglichen.
Orientierung für die Wahl Ihrer Unterkunft
Zum weiteren Landschaftsbezug gehört ein als SIC ausgewiesenes Meeresgebiet, das die Gemeinden Imperia, San Lorenzo al Mare, Costarainera und Cipressa umfasst. Bei der Wahl einer Unterkunft in Cipressa können Sie deshalb abwägen, ob Sie den Schwerpunkt auf Ortsgeschichte und Kunst oder auf Radrunden im Hinterland legen möchten. Ein Hotel in Cipressa passt in dieser Planung zu einem Aufenthalt, der kulturelle Besichtigungen und aktive Tage miteinander verbindet.
Weitere Ziele zur Reiseplanung
Weitere Ziele zur Reiseplanung: Apricale, Colle San Bartolomeo, Ranzo, Isolalunga, Rezzo, Pigna, Taggia.
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