Longone Sabino: Natur, Geschichte und Festkultur

Longone Sabino liegt in einem für seine Naturlandschaft bekannten Tal der Alta Sabina und ist von Wäldern umgeben. Die Siedlungen der Gemeinde liegen zwischen den Flüssen Velino und Turano, dem Monte Terminillo gegenüber. Longone Sabino liegt außerdem am Fuß der Riserva Naturale del Monte Navegna e Monte Cervia. Für Sie verbindet sich hier eine landschaftlich geprägte Umgebung mit mittelalterlichen Spuren, Kirchen und Festen.

Spuren von Geschichte und Erinnerung

Longone Sabino hat mittelalterliche Ursprünge und bewahrt noch Spuren von Mauern und Gebäuden aus der Feudalzeit. Der Ortsteil San Silvestro in der Gemeinde bewahrt die Merkmale eines mittelalterlichen Dorfes. Die Chiesa di Sant'Antonio di Padova wurde im 17. Jahrhundert erbaut. An der Chiesa di Sant'Anna galt eine Quelle als wohltuend; über Jahrhunderte kamen Gebärende hierher, um ihr Wasser zu trinken. Das Monumento Attilio Verdirosi erinnert an den am 1. Juli 1873 in Longone Sabino geborenen Kriegsfreiwilligen, der die Goldmedaille für militärische Tapferkeit erhielt. San Silvestro bewahrt diesen mittelalterlichen Charakter als Ortsteil; die Chiesa di Sant'Antonio di Padova wurde dagegen im 17. Jahrhundert erbaut und setzt einen späteren Zeitbezug.

Feste mit festen Terminen

Die Sagra della braciola di pecora findet jedes Jahr am 16. August statt und wird seit 1979 organisiert. Bei der Sagra werden auf dem Dorfplatz auf speziellen Rosten über Holzglut etwa 600 kg Schafskoteletts und etwa 120 kg Pasta mit Sauce aus Schaffleisch gegart. Das Patronatsfest der Heiligen Cosma und Damiano feiert Longone Sabino am 26. und 27. September. Zu ihm gehört eine Prozession, die bei Einbruch der Dunkelheit ausschließlich vom Licht der Kerzen erhellt wird. Die Sagra verbindet ihren festen Augusttermin mit der Zubereitung über Holzglut auf dem Dorfplatz; das Patronatsfest folgt im September mit einer Prozession bei Einbruch der Dunkelheit.

Kerzenlicht und Foconi

Während des Festes der Heiligen Cosma und Damiano werden auf einem nahe gelegenen Hügel große Bündel getrockneten Ginsters entzündet. Diese Bündel heißen Foconi. Die Verbindung aus Prozession, Kerzenlicht und den Foconi gibt dem Septemberfest eine klar erkennbare Form. Die Foconi gehören dabei ebenso zum Patronatsfest wie die Prozession.

Zwischen Naturraum und regionalem Genuss

Durch Longone Sabino führt die Strada del Tartufo e della Castagna della Valle del Turano. Die Route ergänzt die Landschaftsthemen um einen regionalen Bezug zu Trüffel und Kastanie im Valle del Turano. Auch U Cinemittu gehört zu den jüngeren Zeitbezügen: Es wurde 2024 in Longone Sabino eröffnet. So treffen in Longone Sabino Landschaft, ältere Bau- und Erinnerungsspuren, Festtraditionen und ein neu datiertes U Cinemittu aufeinander. U Cinemittu gehört zu den jüngeren Zeitbezügen in Longone Sabino, während die Kirchen und mittelalterlichen Spuren weiter zurückreichen.

Weitere Orte für Ihre Reiseplanung: Toffia, Montenero Sabino, Varco Sabino, Labro, San Polo, Salisano, Antrodoco, Poggio Moiano

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