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Roccagloriosa: Archäologie, Gassen und Ausblicke

Unterkünfte in Roccagloriosa

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Roccagloriosa verbindet eine vielschichtige Ortsgeschichte mit einem historischen Zentrum, dessen enge Wege und Höhenlage den Blick weit über die Landschaft öffnen. Zwischen archäologischen Zeugnissen, Kirchen aus unterschiedlichen Jahrhunderten und dem Naturpfad Capitenali-La Scala entsteht ein Reiseziel für alle, die Süditalien aufmerksam und ohne Eile kennenlernen möchten.

Archäologie zwischen Siedlung und Nekropole

Die lucanische Siedlung von Roccagloriosa wurde im 5. Jahrhundert v. Chr. gegründet und im 3. Jahrhundert v. aufgegeben. Einen besonderen Einblick in die Nekropole bietet das Grab 6 in La Scala: Es ist das älteste Grab der Nekropole von Roccagloriosa und weist eine außergewöhnliche Beigabe aus Bronzeobjekten etruskisch-kampanischer Herstellung auf. Das Museo Civico Archeologico „Antonella Fiammenghi“ bewahrt Materialien aus den Nekropolen, der Siedlung und den sakralen Bereichen von Roccagloriosa. Im Antiquarium „Sabato Balbi“ werden Funde aus den Ausgrabungen der Fundstelle gezeigt; außerdem sind dort monumentale Gräber der Nekropole La Scala ausgestellt, darunter die Gräber 19 und 24.

Historisches Zentrum mit weitem Blick

Das Centro Storico erhielt zwischen dem 4. und 3. Jahrhundert v. einen aus Kalksteinblöcken errichteten Verteidigungsring, außerhalb dessen die Nekropole lag. Heute prägen enge Gassen, steile Treppen und überwölbte Durchgänge das historische Zentrum. Sie öffnen sich zu Aussichtspunkten mit Blick auf den Golf von Policastro, den Monte Bulgheria sowie die Täler von Mingardo und Bussento. Die Ruinen der Burg von Roccagloriosa stehen am höchsten Punkt des Ortes und ergänzen dieses markante Ortsbild.

Kirchen und Kunstwerke im Ort

Auch die Sakralbauten führen durch verschiedene Epochen. Die im historischen Zentrum gelegene Kirche S. Giovanni Battista wurde 1101 von Fürst Ruggero gegründet. Die Kirche der Confraternita del Rosario bewahrt einen Freskenzyklus aus dem späten 16. Jahrhundert. In der Kirche San Mercurio befindet sich ein Holzkruzifix aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Die Cappella del SS. Sacramento, auch unter dem Namen S. Angelo, bewahrt Fresken aus dem 17. Jahrhundert mit Darstellungen der Geburt Christi, des Opfers Isaaks, des heiligen Franziskus und der heiligen Katharina. Das archäologische Museum ist in der ehemaligen Kirche Santa Maria dei Martiri untergebracht.

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Spazierweg am Monte Bulgheria

Der Naturpfad Capitenali-La Scala durchquert den Monte Bulgheria und erreicht die Nekropole von Fistelia. Der Weg gilt als Spazierweg, der auch für Familien mit Kindern, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen geeignet ist. Der Weg verbindet dabei Landschaft und Archäologie.

Festtag und Wochenmarkt

Für die zeitliche Planung gehören zwei örtliche Termine zum Bild von Roccagloriosa: Der Festtag des Schutzpatrons San Giovanni Battista wird am 24. Juni gefeiert, und der Wochenmarkt findet dienstags statt. Wer ein Hotel oder eine andere Unterkunft auswählt, kann den Aufenthalt damit an unterschiedlichen Interessen ausrichten – an archäologischer Ortsgeschichte, sakraler Kunst, Spaziergängen am Monte Bulgheria oder dem Marktgeschehen im Ort.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Salerno.

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