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Roccadaspide: Castello, Altstadt und Kastanienküche

Unterkünfte in Roccadaspide

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Roccadaspide verbindet einen ausgeprägten historischen Ortskern mit regionaler Küche und einer Landschaft, die sich auf dem Percorso delle due Fonti in unterschiedlichen Facetten zeigt. Im Mittelpunkt steht das Castello di Roccadaspide: Die Festung wurde 1245 auf einer bereits bestehenden Befestigung errichtet, der sogenannten Rocca, die der Stadt ihren Namen gab.

File:ROCCADASPIDE.jpeg File:ROCCADASPIDE.jpeg Foto: GabrieleConforti72 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Castello und Altstadt

Das Castello di Roccadaspide hat einen 400 Meter langen Umfang, der durch sieben Türme gegliedert ist. Im Castello befinden sich 33 Räume, Gefängnisse, eine Folterkammer und die Gärten des Hofes.

Die engen Gassen der Altstadt waren früher größtenteils als Treppenwege angelegt. Mit Ausnahme des Weges hinauf zum Serrone führen sie über charakteristische überwölbte Durchgänge auf den Platz vor dem Eingang des Castello di Roccadaspide. Die Chiesa dell'Assunta liegt im historischen Zentrum und ist die älteste Kirche des Ortes. Sie trägt auch den Namen Chiesa dei Santi Patroni Sinforosa e Getulio. Vermutlich wurde sie vor dem Jahr 1000 von Überlebenden der Zerstörung der nahe gelegenen Stadt Paestum errichtet.

Die Chiesa Natività Beata Maria Vergine in Roccadaspide ist dreischiffig, wurde 1608 errichtet und 1750 erstmals restauriert. Ihr Bronzeportal schuf der Bildhauer Vincenzo Carucci. Es zeigt Szenen aus dem Alten und Neuen Testament sowie Einzelheiten aus der bürgerlichen und religiösen Geschichte von Roccadaspide. In der Località Fonte di Roccadaspide steht die Cappella di San Michele allein auf einer von Eichen- und Olivenwald umgebenen Anhöhe nahe der Quelle Fonte. Zu ihrer Ausstattung gehört eine wertvolle polychrome Holzstatue des Erzengels Michael aus dem 16. Jahrhundert von unbekanntem Künstler, die mehrfach restauriert wurde, zuletzt auch in jüngerer Zeit.

Klöster zwischen Geschichte und Erinnerung

Unterhalb des historischen Zentrums liegt das Franziskanerkloster Santa Maria delle Grazie, auch Convento di S. Antonio dei Conventuali Minori. Es wurde 1415 errichtet. Einen anderen zeitgeschichtlichen Akzent setzt das dem Kloster Santa Maria dell'Arco e del Carmine gewidmete Karmeliterkloster: Es ist heute eine Ruine. In den 1950er-Jahren des 20. Jahrhunderts wurde es abgerissen; seine Steine wurden für ländliche Straßen der Gemeinde verwendet.

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Quellenweg und regionale Küche

Der Percorso delle due Fonti verbindet die Quellen Forma und Germanito. Auf der aussichtsreichen, größtenteils ebenen Strecke eröffnen sich Panoramablicke auf die Piana del Sele und die Monti Alburni. An zahlreichen Zwischenrastplätzen kann man im Schatten pausieren und sich ausruhen.

Auch die Küche trägt zur Eigenart von Roccadaspide bei. Marrone di Roccadaspide IGP ist ein regionales Kastanienprodukt; der Kastanienanbau im Cilento lässt sich für die Jahre 1183–1184 zurückverfolgen. Zu den traditionellen Gerichten von Roccadaspide gehören Cavatielli, Fusilli mit Kastratensauce und Rafaiuoli mit Ricotta. Bei der Festa della Castagna im historischen Zentrum werden Gerichte auf Kastanienbasis sowie typische Produkte des Cilento wie Brot, Käse und Wein zur Verkostung angeboten.

Weitere Ziele: Montecorvino Pugliano, San Rufo, Altavilla Silentina, Ostigliano, Sant'Egidio del Monte Albino, Casalbuono, Capitello, Ispani.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Salerno.

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