Castellabate: Küste, Geschichte und maritime Küche
Unterkünfte in Castellabate
Castellabate zwischen Meer und Geschichte
Castellabate verbindet maritime Landschaft, archäologische Spuren und kulturelle Traditionen. Für Sie entsteht damit ein Reiseziel, in dem sich Küste, Geschichte und regionale Küche auf unterschiedliche Weise entdecken lassen. Die Wahl einer Unterkunft kann sich an Ihrem persönlichen Schwerpunkt orientieren: an Stränden, Inselnatur, historischen Bauwerken oder kulinarischen Erlebnissen.
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Foto: GiovAngri ; via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Festung, Kirchen und religiöse Tradition
Im Castello dell'Abate begegnen Sie einem Bauwerk, das als Festung zum Schutz des Gebiets und der Bevölkerung vor Angriffen der Sarazenen errichtet wurde. Der Bau entstand auf Veranlassung von San Costabile Gentilcore, der 1123 zum Schutzpatron von Castellabate wurde. Die Basilica di Santa Maria de Giulia ist eine romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Sie bewahrt ein Gemälde des siegreichen Erzengels Michael sowie ein Triptychon von Pavanino da Palermo. Das Santuario Santa Maria a Mare lässt sich bis 1102 zurückverfolgen und trug damals den Namen Santa Maria „presso il lido del mare“. Das religiöse und patronale Fest Santa Maria a Mare findet jedes Jahr am 15. August statt.
Archäologische Spuren und Gärten
Der Porto greco-romano di San Marco bewahrt Überreste aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. In den ebenerdigen Räumen des Castello dell'Abate befindet sich die Dauerausstellung Mostra Mare Antico. Zu ihr gehören zahlreiche Anker, die 1977 zwischen San Marco und Punta Tresino gefunden wurden. Die Villa Matarazzo stammt aus dem 19. Jahrhundert; ihr Park umfasst einen Rosengarten mit mehr als 220 Sorten historischer Rosen.
Meeresschutzgebiet und Inselnatur
Das Campo dei Rocchi ist ein größtenteils überfluteter antiker Sandsteinbruch mit einer Ausdehnung von ungefähr 2 Kilometern Länge und 500 Metern Breite. Es wurde seit dem 6. Jahrhundert v. von Griechen, später von Lukanern und schließlich von Römern aufgesucht. Das Meeresschutzgebiet Santa Maria di Castellabate wurde 2009 im Nationalpark Cilento, Vallo di Diano und Alburni eingerichtet und umfasst 7.095 Hektar Meer sowie 2 Hektar Küste. Die Isola di Punta Licosa liegt in diesem Meeresschutzgebiet. Auf ihr befinden sich die Überreste einer römischen Villa, außerdem gibt es dort Buchten und Strände mit kristallklarem Wasser. Auf dem Meeresboden von Castellabate kommen Seegraswiesen aus Posidonia oceanica vor, die vielen Fisch- und Krebstierarten Schutz bieten.
Strände, Wege und Orientierung am Wasser
Der Strand Marina Piccola in Santa Maria di Castellabate liegt im historischen Ortszentrum des Badeorts und ist ungefähr 200 Meter lang. Der Strand Pozzillo ist mit mehr als einem Kilometer der längste Strand von Castellabate und erstreckt sich von Santa Maria di Castellabate bis San Marco di Castellabate. Die Isola di Punta Licosa ist über eine Straße mit beschränktem Zugang von Süden, einen Weg von Norden oder auf dem Seeweg mit Anlegen am Hafen erreichbar. Der Sentiero Naturalistico „Vallone Alto“ verbindet den Hafen von San Marco mit der Isola di Punta Licosa und ist ungefähr 2 Kilometer lang. In der allgemeinen Schutzzone B des Meeresschutzgebiets Santa Maria di Castellabate sind Baden und Schifffahrt erlaubt, sofern die Geschwindigkeit 5 Knoten nicht überschreitet.
Maritime Küche aus Castellabate
Zu Castellabates maritimer Küchentradition gehören Alici in tortiera mit Paniermehl, marinierte oder „'mbuttunate“ Sardellen mit Füllung und Ei sowie eingesalzene Sardellen. Wenn Sie ein Hotel oder eine andere Unterkunft für Ihre Italienreise auswählen, können diese Küsten-, Kultur- und Genussaspekte Ihren persönlichen Schwerpunkt in Castellabate bilden.
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