Bosco: Ortega-Kunst, Abteigeschichte und Monte Bulgheria
Unterkünfte in Bosco
Bosco liegt am Fuß des Monte Bulgheria, blickt auf den Golf von Policastro und liegt im Parco Nazionale del Cilento e Vallo di Diano. Niederwald, immergrüne Bäume und mediterrane Macchia umgeben den Ort; wild wachsende Orchideen gehören zur Flora des Monte Bulgheria. Für Sie verbindet sich hier eine Berglandschaft mit dem Blick zum Golf – passend, wenn Sie Naturbeobachtung und Kulturgeschichte in einem Aufenthalt zusammenführen möchten.
Natur am Monte Bulgheria und an der Küste
In der Umgebung von Bosco liegt das Meeresschutzgebiet Costa degli Infreschi e della Masseta mit Kalksteinklippen und zahlreichen Höhlen. Die Wanderwege am Monte Bulgheria werden vom CAI Monte Bulgheria gepflegt. Bosco ist außerdem der Endpunkt der kurzen Route des Rundwegs am unteren Monte Bulgheria. Küstenlandschaft, Bergnatur und eine konkrete Rundwegroute bilden damit unterschiedliche Themen für Ihre Reiseplanung, ohne dass diese Wege gleichgesetzt werden.
José Ortega und die Kunst im Ort
Der kulturelle Akzent beginnt am Ortseingang: Dort besteht José Ortegas Wandbild aus 196 bemalten Majolikafliesen, die marschierende bourbonische Soldaten darstellen. Das Museo Ortega wurde am 17. März 2011 offiziell eröffnet. In der Suite „Segadores“ sind zwanzig Radierungen ausgestellt; hinzu kommen zehn Kartapesta-Paneele aus den Zyklen „Passarono“ und „Morte e Nascita degli Innocenti“. Bosco bietet Ihnen damit einen konzentrierten Zugang zu José Ortega – vom Wandbild am Ortseingang bis zu den Arbeiten im Museum.
San Nicola und die Geschichte von Bosco
Die Ursprünge von Bosco sind mit der Kirche San Nicola di Bari verbunden, die zu einer bedeutenden, von basilianischen Mönchen um das Jahr 1000 gegründeten Abtei gehörte. Die Abbazia di San Nicola di Bosco bestand etwa fünf Jahrhunderte lang mit autonomer Jurisdiktion. Im früheren Cenobio von San Nicola di Bosco ist ein Taufbecken aus dem Jahr 1545 erhalten. In Bosco ist außerdem ein steinernes Weihwasserbecken mit Reliefs von Wassertieren aus dem Jahr 1650 erhalten.
In der Umgebung von Bosco wurde das Cenobio Basiliano di San Giovanni a Piro im Jahr 990 von basilianischen Mönchen erbaut und ist für seinen zinnenbewehrten Turm bekannt. Ein weiterer historischer Einschnitt fällt auf die Nacht vom 6. auf den 7. Juli 1828: Bosco wurde niedergebrannt, während die Kirche San Nicola verschont blieb. Im August feiert Bosco insbesondere das Fest des San Rocco mit Prozessionen und zivilen Festen, an denen die gesamte örtliche Gemeinschaft beteiligt ist.
Orientierung und passende Reiseausrichtung
Busse der Autolinee Curcio fahren nach San Giovanni a Piro und nach Bosco. In der Umgebung von Bosco ist das Santuario della Madonna di Pietrasanta über eine Straße oder einen Treppenweg erreichbar. Bei der Wahl Ihrer Unterkunft in Bosco können Sie deshalb abwägen, ob für Sie die Kunst- und Abteigeschichte im Ort oder die Naturthemen der Umgebung den Ausschlag geben.
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