Marano di Napoli entdecken: Hügel, Geschichte und Tradition

Marano di Napoli gilt als letzter Ausläufer der Phlegräischen Felder. Das Gebiet ist größtenteils hügelig und liegt an einem Hang des Hügels Camaldoli. Für Sie reicht das Spektrum von hügeliger Landschaft über Wege und Wald bis zu römischen und mittelalterlichen Spuren. Je nach Interesse können Sie den Ort kulturgeschichtlich, naturbezogen oder über seine lokalen Traditionen kennenlernen.

Begehbare Wege und Kastanienwald

Die Cupa dei Cani gehört zu den drei Straßen in Marano di Napoli, die bis heute begehbar sind. Cupa Orlando ist eine bis heute begehbare Straße in Marano di Napoli und wird mit der römischen Via Consularis Campana identifiziert.

Der Bosco della Salandra ist ein jahrhundertealter Kastanienwald mit artenreicher Flora und Fauna. Damit kommt zur hügeligen Landschaft ein Naturthema hinzu, das besonders für Ihre Interessen an Wald und Artenvielfalt relevant ist.

Felsensiedlung und alter Tratturo

Die Höhlen des Eremo di Santa Maria di Pietraspaccata erstrecken sich über mehrere Ebenen und stellen wahrscheinlich eine primitive, bis in die Jungsteinzeit zurückreichende Felsensiedlung dar. Das Eremo blickt außerdem auf einen alten, oskisch-samn beeinflussten Tratturo, der die höchste Erhebung bei Neapel mit der phlegräisch-kampanischen Ebene verband. So treffen an diesem Thema frühe Siedlungsspuren und historische Wege zusammen.

Römische Spuren und mittelalterliche Baugeschichte

Das Mausoleo del Ciaurro ist ein römisches Mausoleum, das wahrscheinlich aus dem 1. bis 2. Jahrhundert n. Chr. stammt. Es besitzt Nischen, in denen sich Aschenurnen befanden, und ist in die städtische Villa integriert, die eigens für das Monument errichtet wurde.

Das Castello di Monteleone steht auf einem Hügel in Marano di Napoli und blickt auf die Conca di Quarto und die Phlegräischen Felder. Kaiser Friedrich II. ließ es zwischen 1227 und 1230 erstmals erbauen. Nach 1275 wurde das Castello von den Anjou wiederaufgebaut; beteiligt waren Bausolino de Lynneais und Pietro de Chaule, die auch das Maschio Angioino in Neapel errichteten. Seine Lage und diese beiden Bauphasen verbinden Landschaft mit mittelalterlicher Geschichte.

Traditionen um San Castrese

Auch San Castrese prägt die lokalen Traditionen von Marano di Napoli. San Castrese wird am 11. Februar und am 1. September mit Prozessionen geehrt. Das Festa dello Sbarco di San Castrese findet am 1. September statt und wird seit 1901 gefeiert. Die San-Castrese-Gemeinschaft pflegt zudem eine traditionelle Pilgerfahrt nach Castel Volturno, um an die Ankunft des heiligen Bischofs Castrese am Fluss Volturno zu erinnern. Hier verbinden sich Prozessionen, Fest und Pilgerfahrt zu einem religiös geprägten Traditionsthema.

Eine Unterkunft passend zu Ihren Interessen

Wenn Sie ein Hotel in Marano di Napoli auswählen, können Sie Ihren Schwerpunkt an diesen Themen ausrichten: begehbare Straßen, Kastanienwald und artenreiche Natur, frühe Siedlungsspuren, römische Architektur, mittelalterliche Baugeschichte oder die Tradition um San Castrese.

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