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Giugliano In Campania: Küste, See und antikes Erbe

Unterkünfte in Giugliano In Campania

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Zwischen Küste, See und antiker Geschichte

Giugliano in Campania verbindet einen langen, niedrigen Küstenabschnitt mit dem Lago Patria und einer ungewöhnlich dichten Folge historischer Zeugnisse. Für Sie entsteht damit ein Reiseziel, in dem Landschaft und Kulturgeschichte nicht als getrennte Themen auftreten: Am Wasser prägen sandige Dünen, Schilf und Wiesen das Bild, während Liternum, das Santuario, Torre San Severino und die Tomba del Cerbero verschiedenen historischen Ebenen Gestalt geben.

File:2 Cars Opel Agila By Lidl Giugliano in Campania.jpg File:2 Cars Opel Agila By Lidl Giugliano in Campania.jpg Foto: Pasquake via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Küste und Lago Patria

Der niedrige, sandige Küstenabschnitt am Domitianischen Küstenstreifen erstreckt sich über eine Länge von mehr als 3 km von Marina di Varcaturo bis Lido di Licola. Der Lago di Patria ist ein nichtvulkanischer Restsee, der durch die meerseitige Schließung sandiger Dünen hinter einem Dünenwall entstand. Am Ufer können Sie zwischen Schilf und Wiesen spazieren. So lässt sich dieser Teil des Reiseziels in einem ruhigen Rhythmus erkunden: Die Küste markiert die offene, sandige Seite, der See den dahinterliegenden Landschaftsraum.

Liternum und Zeugnisse der Antike

Liternum wurde 194 v. Chr. als maritime Kolonie am linken Ufer des Lago Patria gegründet. Das Amphitheater von Liternum liegt unmittelbar südlich der antiken Stadt in deren unmittelbarer Nähe. Die Planung des Bauwerks gehört in das 2. Jahrhundert v. Chr.; für das 1. und 2. Jahrhundert n. sind mehrere Umbauten und Restaurierungen überliefert.

Die Tomba del Cerbero trägt ihren konventionellen Namen nach der Darstellung des dreiköpfigen Höllenhundes Cerberus in der Mitte der Eingangswand der Grabkammer. Zugleich ist sie ein außergewöhnliches Zeugnis der römischen Bestattungskultur zwischen der späten Republik und der frühen Kaiserzeit. Entdeckt wurde sie während der Verlegung einer Wasserleitung im Gemeindegebiet von Giugliano in Campania.

Santuario und Flug des Engels

Das Santuario Maria Santissima Annunziata (Ave Gratia Plena) erhielt im 17. Jahrhundert seinen heutigen Grundriss in Form eines lateinischen Kreuzes mit reicher barocker Dekoration. Der Flug des Engels ist eine mehr als 250 Jahre alte Tradition.

Torre San Severino und Casacelle

Torre San Severino ist mit einem Benediktinerkonvent verbunden, der später in eine Grancia, also einen Landwirtschaftshof, umgewandelt wurde. Möglicherweise gehörte die Torre bereits in anderer Gestalt zu einer Reihe von Küstenwachtürmen am phlegräischen Küstenabschnitt. Diese Türme dienten der Beobachtung sarazenischer Piraten und der optischen Meldung von Gefahren oder Hilferufen. Casacelle geht auf das alte Bauerndorf Casacella zurück und gilt als einziges erhaltenes Zeugnis der zahlreichen kleinen Dörfer, die bis zum Ende des 17. Jahrhunderts im Umland von Giugliano bestanden.

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Zur weiteren Orientierung finden Sie außerdem Ponte.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Neapel.

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