Piedimonte Matese: Samnitische Spuren und Matese-Landschaft

Piedimonte Matese verbindet samnitische Archäologie, sakrale Bauwerke, Bau- und Industriegeschichte mit den Landschaftsbezügen des Matese. Für Sie entsteht daraus ein Reiseziel, dessen Themen von Monte Cila und dem Museo Mucirama bis zu Wasserwegen und einer markanten Eisenbahnstrecke reichen.

Samnitische Spuren im Museo Mucirama

Die megalithischen Mauern am Monte Cila umschlossen und begrenzten das Gebiet der antiken samnitischen Stadt Alife. Im Museo Mucirama befindet sich die archäologische Ausstellung „Gens fortissima Italiae: i sanniti nel territorio di Piedimonte Matese“ über die Samniten im Gebiet von Piedimonte Matese.

Das Museo Mucirama befindet sich in einem wertvollen dominikanischen Klosterkomplex, der in den letzten Jahren des 14. Jahrhunderts am Fuß des Ortsteils San Giovanni gegründet wurde. Die archäologische Ausstellung umfasst eine breite Auswahl an Funden, die größtenteils bei Ausgrabungen am Monte Cila geborgen wurden.

Kirchen, Palazzo Ducale und Villa Comunale

Auch die Sakralbauten führen durch mehrere Epochen. Die Kirche San Tommaso d'Aquino trägt auch den Namen San Domenico und wurde Ende des 14. Jahrhunderts an der Stelle eines römischen Tempels errichtet. Die barocke Kirche San Salvatore beherbergt eine seltene Skulptur aus dem 13. Jahrhundert, die die Madonna della Neve darstellt. In der Kirche San Biagio sind wertvolle Fresken aus dem 15. Jahrhundert erhalten. Die Basilika Santa Maria Maggiore trägt auch den Namen San Marcellino und ist eine Kirche aus dem 18. Jahrhundert.

Der Palazzo Ducale entstand um das 11. Jahrhundert wahrscheinlich an derselben Stelle, an der zuvor eine normannische Befestigung mit drei Türmen stand. Nach Abschluss der Arbeiten wurde der Palazzo Ducale zu einem Anziehungspunkt für führende Vertreter von Kultur und Musik. Die Villa Comunale begann als privater Garten der Familie Egg. Ihre Flachreliefs erzählen wichtige Teile der Geschichte von G.G. Egg und der Baumwollspinnerei von Piedimonte Matese.

Wasserwege und Wege durch den Matese

Das Wasser vom Lago Matese fließt durch den Schlund Scennerato, Höhlen und unterirdische Gänge. Es erreicht Piedimonte Matese durch die Gola del Torano und tritt im Gebiet „Sorgente“ reichlich zutage.

Im Mateser Gebiet der Sektion des CAI von Piedimonte Matese verläuft der Sentiero Italia über mehr als 40 km durch die Gemeinden Gioia Sannitica, San Potito Sannitico, Piedimonte Matese, Castello del Matese und San Gregorio Matese. Die Strecke führt durch einige der charakteristischsten und eindrucksvollsten Orte des Matese. Die vom Matese nach Neapel hinabführende Eisenbahnstrecke gilt als eine der landschaftlich reizvollsten Italiens.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Caserta.

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