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Monteforte Irpino: Festungsgeschichte, Kirchen und Partenio-Landschaft

Unterkünfte in Monteforte Irpino

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Festungsgeschichte über dem Tal

Monteforte Irpino liegt im Gebiet des Parco del Partenio. Die Ruinen des Castello di Monteforte liegen auf dem Hügel, auf dem die Festung stand, und überblicken das darunterliegende Tal. Für Ihren Aufenthalt lassen sich damit zwei Schwerpunkte verbinden: die Festungsspuren auf dem Hügel und die Landschaft des Partenio-Gebiets.

File:Monteforte Irpino.png File:Monteforte Irpino.png Foto: Mocogia via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Die ursprüngliche Befestigung des Castello di Monteforte wurde von den Langobarden errichtet, um die Ebene von Nola zu kontrollieren und die Straße bei einem möglichen feindlichen Einfall zu sperren.

Kirchen und religiöses Erbe

In der Chiesa di San Nicola di Bari gibt es eine Orgel aus dem 18. Jahrhundert und ein großes Deckengemälde von Cacciapuoti, das den heiligen Nikolaus bei einem Wunder vor drei Kindern zeigt. Die Chiesa SS. Maria del Monte Carmelo ist Sitz der sehr alten Battenti-Tradition von Monteforte. Diese Tradition lässt sich bis zu einem Dokument aus dem Jahr 1630 zurückverfolgen. Das mit den Battenti verbundene Ritual führt über die Via Loffredo und den Corso V. Emanuele zur Kirche Madonna del Carmine.

Weitere sakrale Spuren reichen in unterschiedliche Epochen zurück. Die Chiesa di S.Michele Arcangelo umfasst überwölbte Katakombenbereiche aus dem Mittelalter; architektonische Spuren weisen dort auf Ursprünge in der byzantinischen oder langobardischen Zeit hin. Unterhalb der Chiesa SS. Maria del Monte Carmelo wurde eine Krypta mit einem primitiven Steinaltar und Fresken an der Decke freigelegt. Die Chiesa di San Martino Vescovo ist das älteste religiöse Gebäude von Monteforte und stammt aus dem 15. Jahrhundert. San Martino Vescovo und die Orgel in San Nicola stehen in unterschiedlichen Jahrhunderten: Das Gebäude stammt aus dem 15., die Orgel aus dem 18. Jahrhundert.

Wege für unterschiedliche Tagespläne

Auch für aktive Ausflüge bietet Monteforte Irpino verschiedene Anhaltspunkte. Der Sentiero panoramico sul Golfo di Napoli dauert etwa fünf Stunden und ist auch für Mountainbikes und Ausritte geeignet. Die ungefähre Dauer ordnet den Weg in der Tagesplanung als eigenen Zeitblock ein. Der Sentiero 216 führt vom Castello di Monteforte über das Vallone dell’Olmo zum Monte Faito und zum Monte Pizzone und ist 5,5 Kilometer lang. So können Sie für Ihre Tagesplanung unterschiedliche Weglängen und Fortbewegungsarten berücksichtigen. Fünf Stunden bilden einen groben Zeitrahmen; 5,5 Kilometer geben die Distanz des Sentiero 216 an.

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Eine kulinarische Perspektive

Die „fusilli montefortesi“ sind eine von Hand gefertigte Pastasorte. Hergestellt werden sie von Frauen in den zahlreichen Ortsteilen des montanen Gebiets im Parco Regionale del Partenio. Neben Festung, Kirchen und Wegen gehört damit auch die handwerklich geprägte Pasta zu den konkreten Themen, über die sich der Charakter von Monteforte Irpino erschließt.

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Weitere Ziele

Torre Le Nocelle, Contrada, Grottaminarda, Manocalzati, Beatrice, Cairano, Mirabella Eclano, Sperone

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