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Atripalda: Antikes Erbe und lokale Kultur im Valle del Sabato

Unterkünfte in Atripalda

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Atripalda liegt auf Hügeln im Valle del Sabato auf 294 Metern über dem Meeresspiegel. Das Gebiet um die Stadt ist von Bergen und Hügeln geprägt; entlang der Täler und Hänge liegen Weinberge und Olivenhaine. Für Sie ergibt sich daraus ein Reiseziel, in dem sich archäologische Geschichte, sakrale Bauwerke, lokale Märkte und Wein miteinander verbinden lassen.

File:Atripalda (31612193424).jpg File:Atripalda (31612193424).jpg Foto: Gianfranco Vitolo from Sarno (Sa), Italia via Wikimedia Commons, CC BY 2.0

Abellinum und die antike Vergangenheit

Die Überreste der antiken römischen Kolonie Abellinum liegen auf dem Civita-Plateau nordwestlich des heutigen Zentrums von Atripalda am linken Ufer des Flusses Sabato. Die Kolonie entstand im späten 2. Jahrhundert v. Chr. auf einer früheren samnitischen Siedlung aus dem 4. bis 3. Jahrhundert v. Zu den archäologischen Besonderheiten gehört die hellenistisch-pompejanische Domus, die sich über etwa 2.500 Quadratmeter erstreckt.

Auch die frühchristliche Basilika von Atripalda führt weit in die Geschichte zurück. Sie stammt aus dem 4. Jahrhundert n. Chr., war etwa 33 Meter lang und 23 Meter breit und in drei Schiffe gegliedert. Das archäologische Gebiet der Antica Abellinum ist vom 4. Mai bis zum 30. September montags bis freitags von 9:00 bis 19:00 Uhr geöffnet; letzter Einlass ist um 18:30 Uhr.

Palazzo, Museum und sakrale Orte

Der Palazzo della Dogana dei Grani erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1883. Während der Bourbonenherrschaft diente er vor allem dem Getreidehandel sowie als Standort des Wochenmarkts und jährlicher Jahrmärkte. Seit 1993 beherbergt das Erdgeschoss ein archäologisches Museum mit Funden aus der Nekropole von Capo La Torre im historischen Zentrum von Atripalda und aus dem archäologischen Gebiet von Abellinum.

Die Dauerausstellung „La Dogana nella Dogana“ zeigt Statuen, die einst die Fassade der Dogana di Avellino schmückten und nach dem verheerenden Brand von 1992 geborgen wurden. Die Chiesa di Sant'Ippolisto Martire ist ein spätfrühchristliches Sakralgebäude mit einem Erscheinungsbild aus dem 19. Jahrhundert. Bekannt ist sie für ihre Krypta, den Specus Martyrum.

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Spaziergang und besondere Termine

Der Spazierweg zwischen der Piazza Umberto I und der Piazza Sparavigna kann ohne Auto und bei Beschränkung auf die Außenansichten in etwa einer Stunde zurückgelegt werden. Einen besonderen Termin bilden die Focaroni: Jedes Jahr am Abend des 8. Februar werden in mehreren Stadtvierteln große Andachtsfeuer entzündet, darunter das Hauptfeuer auf der Piazza Umberto I.

Wein und regionale Küche

Mastroberardino bietet eine Führung durch die Antiche Cantine an. Die Wine Experience verbindet den Besuch der historischen Kellereien mit einer Weinverkostung. Auch die lokale Esskultur zeigt einen eigenen Jahresrhythmus: Baccalà ist in Atripalda ein typisches Weihnachtsgericht, und auf dem Donnerstagsmarkt gibt es dafür einen eigenen Verkaufsstand.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Avellino.

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